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Gelbwesten-Proteste gegen Austerität in Paris - Stadt der Liebe versinkt im Chaos

Gelbwesten-Proteste gegen Austerität in Paris -  Stadt der Liebe versinkt im Chaos
Am Samstag zogen erneut in Frankreich die sogenannten Gelbwesten gegen die Reformpolitik der Regierung auf die Straßen. Besonders Paris versank im Chaos ausufernder Gewalt. Die Polizei ging gegen Demonstranten mit aller Härte vor, setzte immer wieder Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Aufnahmen aus der französischen Hauptstadt sind erschreckend und zeigen Chaos und Verwüstung.

Mehr als 400 Personen sollen festgenommen worden sein, über 100 Personen wurden verletzt. Die Aufnahmen zeigen unter anderem, dass Protestierende einen Polizisten überwältigen und auf ihn eintreten. Sie lassen dann von ihm ab, und er kann flüchten.  Außerdem sind zahlreiche brennende Autos zu sehen und andere in Brand gesetzte Dinge. Auch zahlreiche zerstörte Bushaltestellen und eingeschlagene Fenster sind in der Stadt zu sehen.

Das Video zeigt auch, wie Beteiligte der französischen "Gelbwesten"-Bewegung Menschen helfen, aus einem brennenden Gebäude zu entkommen. Eine Frau und ihr Kind können so aus dem Gebäude gerettet werden, als die Feuerwehr noch nicht eingetroffen war.

Die Demonstrationen, die Anfang des Monats zunächst als Protest gegen die durch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron angekündigten Treibstoff-Steuererhöhungen. Inzwischen ist der Protest zu einer Bewegung geworden, die sich generell gegen die Reformpolitik der Regierung und hohe Lebenshaltungskosten, Armut und Ungleichheit in Frankreich richtet. Ein Großteil der nicht-organisierten Gelbwesten fordert den Rücktritt von Macron.

Dieser äußerte sich vom G20-Gipfel in Buenos Aires zu den Gewaltausschreitungen und verurteilte diese scharf. Kein Anliegen rechtfertige Gewalt, erklärte er und versicherte, dass er Angriffe auf Staatsbedienstete und Journalisten, Plünderungen und Randale niemals akzeptieren werde. Nach einer Krisensitzung am Sonntag wurde bekannt, dass die Regierung nun mit den Gelbwesten in den Dialog gehen möchte. Allerdings könnte sich dies als schwierig erweisen, da die Bewegung gar keine Dachorganisation oder Anführer hat.

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