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Syrischer Schuljunge monatelang schwerst gemobbt – Schockierendes Video aus Großbritannien

Syrischer Schuljunge monatelang schwerst gemobbt – Schockierendes Video aus Großbritannien
Eine Schule im britischen Huddersfield schafft es mit einem Mobbing-Skandal derzeit international in die Schlagzeilen. Ein Video, das zeigt, wie ein 15-jähriger syrischer Flüchtling, der einen Gipsarm hat, von einem körperlich weit überlegenen und älteren Mitschüler vor laufender Kamera angegriffen wird, schockiert Menschen in sozialen Medien. Wie nun herauskam, wurden der Junge und seine Schwester monatelang schwerst gemobbt.

Das Video zeigt, wie der Junge einen Sportplatz überquert, als ein anderer, 16-jähriger Schüler auf ihn zukommt, ihn packt, schlägt und zu Boden wirft. Dann nimmt er eine Flasche und kippt den Inhalt in den Mund des Jungen. Dabei sagt er, dass er ihn ertränken wird. Der syrische Junge trug übrigens einen Gips, aufgrund einer Handgelenksverletzung, die er bei einem vorherigen Angriff in der Schule erlitten hatte.

Zwar sind zahlreiche Schüler ebenfalls auf dem Sportplatz, doch keiner kommt zu Hilfe.
Das Video entstand bereits Ende Oktober. Die Polizei hat es nun veröffentlicht. Sie spricht von einer rassistisch motivierten Tat. Ein weiteres Video soll zeigen, dass auch die Schwester des syrischen Jungen schwer gemobbt wurde. Sie ist von Mitschülern eingekreist, wird geschubst, sie schreit vor Panik.

Ein anderes Mal sollen Mitschüler ihre Brillengläser zerschlagen haben. Auf einer Spendenaktionsseite für die Familie heißt es, dass das Mädchen so sehr psychisch fertig gemacht wurde, dass sie versuchte, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Ein Mann namens Mohammed Tahir erklärte, dass das Video von dem 15-jährigen Jamal ihm das Herz zerriss und er der Familie unbedingt helfen wollte.

„Jamals Familie sind Flüchtlinge in Großbritannien und sie kämpfen darum, die Grundbedürfnisse des Lebens zu befriedigen. Wir wollen Geld für die Familie sammeln, um ihre Situation zu verbessern. Und hoffentlich können sie die Mittel nutzen, um ihre Lebensqualität zu verbessern und ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern. Nachdem sie ein vom Krieg zerrissenes Land verlassen haben, verdienen sie es zumindest, in Frieden zu leben, ohne belästigt zu werden.“

Die Aktion hat bislang 147.000 Euro Spenden eingebracht.

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