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Lawrow verurteilt Westen scharf: Verfolgt immer noch mit aller Gewalt Idee der einen Weltordnung

Lawrow verurteilt Westen scharf: Verfolgt immer noch mit aller Gewalt Idee der einen Weltordnung
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat jene Kräfte im Westen, allen voran in den USA, aufs Schärfste verurteilt, die noch immer die Welt mit nur einem Zentrum, mit einer unipolaren Weltordnung sehen und verteidigen.

"Sie, in Washington und in einer Reihe anderer westlicher Hauptstädte, denken weiterhin in der gleichen [Mono-]Polarität, was ihre mangelnde Bereitschaft zeigt, konstruktiv mit den neuen Zentren wirtschaftlichen und politischen Einflusses zu interagieren. Sie verhängen eine Vielzahl von Vergeltungsmaßnahmen gegen diejenigen, mit denen sie nicht einverstanden sind - von militärischer Gewalt und einseitigen Wirtschaftssanktionen bis hin zur Verteufelung und Verleumdung unter Verwendung von [Worten wie] 'höchstwahrscheinlich'", so der russische Außenminister.

Mit letzterer Aussage nahm er Bezug auf die Anschuldigungen der britischen Premierministerin Theresa May, nach denen Russland „höchstwahrscheinlich“ für die Vergiftung mehrerer Menschen in Großbritannien verantwortlich sei, ohne diese zu beweisen. Dennoch verwiesen eine Reihe westlicher Staaten russische Diplomaten des jeweiligen Landes.

Der Westen habe in den letzten Jahrzehnten aggressiv gehandelt und sich mehr und mehr von einer ordnenden und befriedenden Politik verabschiedet.

"Ganz allgemein scheint es, dass Amerikaner und andere westliche Kollegen im vergangenen Vierteljahrhundert die Grundlagen der Diplomatie gänzlich vergessen und die Kultur von Dialog und Konsens eingebüßt haben. Infolgedessen erleben wir eine gefährliche Militarisierung des außenpolitischen Denkens."

"Das amerikanische Establishment, das in der Idee seiner eigenen Exklusivität lebt, erschafft weiterhin Gegner und Rivalen, vor allem unter Regierungen, die eine unabhängige Außenpolitik verfolgen."

Zu der jüngsten Androhung von US-Präsident Donald Trump, eines der wichtigsten Abkommen der Rüstungskontrolle, den INF-Vertrag, aufkündigen zu wollen, kommentierte er damit, dass diese Aktion sich in eine Reihe "besonders besorgniserregender Maßnahmen" einfügt. Verantwortlich dafür seien Kräfte, die einen feindlichen Umgang mit Russland wünschen, so gesehen ein Staat im Staate [USA].
 
"Es ist bereits jedem klar, dass wir von Washington neue unangemessene Aktionen erwarten können, auch in die russische Richtung. Alle Schritte, die Präsident Trump unternommen hat, um stabile normale Kanäle für die Interaktion mit Moskau bei den akutesten Problemen unserer Zeit zu schaffen, werden von denen blockiert, die weiterhin einen destruktiven Umgang mit unserem Land verfolgen wollen, wie er von der früheren Regierung im Weißen Haus etabliert wurde." 

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