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Bundestagsrede: Macron spricht Deutsch und ruft zu EU-Vergemeinschaftungen auf

Bundestagsrede: Macron spricht Deutsch und ruft zu EU-Vergemeinschaftungen auf
Der französische Präsident Emmanuel Macron hielt am Sonntag eine Rede im Bundestag in Berlin und betonte, dass die EU mehr Vergemeinschaftung brauche.

„Es darf keine Denkverbote geben. Wir müssen unsere Tabus und Gewohnheiten überwinden. Natürlich haben wir vor dieser neuen Aufgabe Angst. Denn jeder von uns wird im Sinne einer Vergemeinschaftung seine Entscheidungsbefugnisse, seine Außenpolitik, seine Migrations- oder Entwicklungspolitik sowie einen wachsenden Teil seines Haushaltes oder sogar seiner Steuereinnahmen teilen müssen.“


Europa müsse stärker werden, um nicht das Spielzeug der Großmächte zu sein, erklärt Macron.


„Es gibt zu viele Mächte, die uns ausbremsen möchten und die sich dazu in unsere öffentliche Diskussion einmischen, unsere offenen Demokratien angreifen und die versuchen, uns gegeneinander auszuspielen. Und in dieser Weltordnung, die wir sehr ernst nehmen müssen, bleibt unsere Stärke, unsere wahre Stärke, die Einheit", so Macron.


Macron wies auch darauf hin, dass Europa mehr Souveränität braucht, wenn es seine "Bürger vor neuen Risiken schützen und die Freiheit genießen will, unsere eigene Zukunft zu bestimmen".

Macron besuchte Berlin, um an Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag teilzunehmen. Der Feiertag erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewalt. Deshalb las er auch aus dem Band von Ernst Stadler „Der Aufbruch“, den dieser kurz vor seinem Tod bei der Ersten Flandernschlacht im Ersten Weltkrieg herausgebracht hatte auf Deutsch vor und kommentierte das Vorgetragene damit, dass unsere Vorfahren ihre Leben dafür gelassen haben, dass wir in Frieden leben können.

Am frühen Morgen nahm Macron zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Frank-Walter Steinmeier an einer Kranzniederlegung am Denkmal Neue Wache teil, um an die im Krieg Gefallenen zu erinnern.

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