icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Überwachungskamera-Aufnahmen zeigen letzte Momente von Chaschukdschi mit dessen Verlobter

Überwachungskamera-Aufnahmen zeigen letzte Momente von Chaschukdschi mit dessen Verlobter
Türkische Medien haben am Samstag Aufnahmen der Überwachungskameras aus dem Wohnhaus des offenbar getöteten saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi veröffentlicht. Sie zeigen einige der letzten Lebensmomente des Regime-kritischen Journalisten, bevor er am Dienstag, den 2. Oktober ins saudische Konsulat in Istanbul ging und nie wieder lebend herauskommen sollte.

Das Filmmaterial zeigt Chaschukdschi, der Berichten zufolge zusammen mit seiner Verlobten Hatice Cengiz das Wohnhaus seiner Istanbuler Residenz betritt, die er angeblich erst eine Woche zuvor gekauft hatte. Die Aufnahmen stammen vom 2. Oktober. Chaschukdschi ist zu sehen, wie er seine Verlobte in das Gebäude lässt. Und später sind beide gegen Mittag noch einmal zu sehen, wie sie wieder ins Gebäude gehen.

Chaschukdschi ging am 2. Oktober zum saudischen Konsulat in Istanbul, um Dokumente für seine bevorstehende Hochzeit vorzubereiten, wurde aber seitdem nicht mehr gesehen. Seine Verlobte behauptet, elf Stunden draußen gewartet zu haben, sagt aber, dass er nicht zurückgekehrt ist.

Türkische Beamte vermuteten, dass er im Inneren ermordet wurde, während saudische Beamte zuvor wochenlang behaupteten, dass Chaschukdschi das Konsulat verlassen habe. Mittlerweile hat die saudi-arabische Seite ihre Aussagen geändert und behauptet nun, dass Chaschukdschi an den Folgen eines Kampfes im Konsulat gestorben sei. Saudi-Arabien erklärte, nichts über Todesumstände und Verbleib der Leiche zu wissen und beteuerte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Die Türkei glaubt, dass der Journalist in dem Konsulat zu Tode gefoltert und zerstückelt wurde. Der türkische Präsident Erdogan hatte erklärt, dass die Ermittler mutmaßlich  „überstrichene Beweise“ sowie giftige Substanzen im Konsulat gefunden hätten. Er will morgen eine ausführliche Erklärung zur Ermittlung abgeben.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen