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"Damals war Deutschland noch in Ordnung" – Aktivist Serge Menga spricht bei Pro-Chemnitz-Demo

"Damals war Deutschland noch in Ordnung" – Aktivist Serge Menga spricht bei Pro-Chemnitz-Demo
Serge Menga, ein Aktivist und DJ kongolesischer Abstammung, der mit elf Jahren nach Deutschland gekommen ist, war einer der Hauptredner bei der Kundgebung der Bürgerbewegung Pro Chemnitz am Freitag. Chemnitz ist Austragungsort von linken und rechten Protesten zu den Themen Migration und Rassismus, seitdem dort Ende August ein deutsch-kubanischer Mann offenbar von Flüchtlingen erstochen wurde.

Serge Menga sprach von seinen Erfahrungen, als er im Alter von elf Jahren nach Deutschland kam. "Da war die Bundesrepublik Deutschland noch in Ordnung. Wir stiegen aus den Bussen, und wir wussten, wir würden in einer Halle übernachten. Da hat sich keiner beschwert. Wissentlich, aus welchem Regime wir aus dem Kongo gekommen sind, waren meine Eltern dankbar zu sagen: 'Wir haben die Flucht überstanden'", so Serge Menga.

Anfang 2016 wurde er bekannt, als er ein Video auf Facebook veröffentlichte. In einer Wutrede kritisierte er aufs Schärfste das Verhalten junger Einwanderer in Deutschland. Das Video war eine Reaktion auf die massiven sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und verbreitete sich viral.

Aktivist und Chefordner von Pro Chemnitz, Arthur Oesterle, erklärte, dass das Ziel der Demonstranten darin bestehe, dass es "kein Regieren mehr an der Bevölkerung vorbei gibt, sondern ein Regieren mit der Bevölkerung, egal welcher Meinung diese Bevölkerung ist, denn genau das ist Demokratie".

Anschließend spazierte die Protest-Menge durch die Stadt und skandierte Parolen, die szene-typisch für die rechte Szene sind wie: "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen", "das ist unsere Stadt" und "kriminelle Ausländer raus, raus raus".

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