icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Video schockiert Frankreich: Gewalt im Klassenraum - Schüler richtet Waffe auf Kopf von Lehrerin

Video schockiert Frankreich: Gewalt im Klassenraum - Schüler richtet Waffe auf Kopf von Lehrerin
In Frankreich sorgt ein Video für blankes Entsetzen. Es zeigt einen Schüler, der eine Waffe auf den Kopf seiner Lehrerin richtet und sie bedroht. Bei der Pistole soll es sich um eine Attrappe handeln. Es werden Fragen zur Regelmäßigkeit solcher Vorfälle und zur Reaktion der Behörden gestellt.

Das ursprünglich auf Snapchat verbreitete Video zeigt eine Klasse in einer Schule in der Gemeinde Creteil, in den südöstlichen Vororten von Paris. Ein männlicher Schüler steht dort letzten Donnerstag mitten im Klassenzimmer und bedroht die Lehrerin mit einer Waffe, die allerdings nicht echt gewesen sein soll, und verlangt, dass sie "anwesend" in die Anwesenheitsliste schreibt, nicht "abwesend". Im Hintergrund sieht man einen anderen Schüler, der alberne Gesten vor der Kamera macht. Das Video verbreitete sich so schnell und rief so viele empörte Stimmen hervor, dass selbst der französische Präsident Emmanuel Macron sich dazu äußerte und von einem „inakzeptablen Akt“ sprach. Er forderte die Innen- und Bildungsministerien auf, sich des Falles anzunehmen.

Französische Medien berichten, dass es sich bei der Waffe um eine "Airsoft-Kugelwaffe" oder eine Spielzeugwaffe handelte - die nicht in der Lage wäre, die Lehrerin zu verletzen. Trotz der schockierenden Situation wirkt die Lehrkraft unbeirrt, als wäre es nichts Außergewöhnliches, dass dies geschieht.

Zumindest meint dies die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. Sie twitterte:

"Die Ruhe dieser Lehrerin, die von einem Schüler in der Klasse überfallen wurde, und das Fehlen einer sofortigen Meldung und Beschwerde durch die Schule als Folge dieses Verhaltens deuten darauf hin, dass diese Art von Vorfällen regelmäßig ist. Wen wundert es noch?"




Die Lehrkraft reichte erst einen Tag nach dem Vorfall eine Beschwerde ein und die beiden 16-jährigen Schüler wurden nach Angaben der französischen Medien in Gewahrsam genommen. Der Schüler, der die obszönen Gesten machte, wurde nach kurzer Zeit wieder freigelassen, während der Haupttäter in Haft blieb und wegen „schwerwiegender Gewalt“ angeklagt wird.

 
In sozialen Medien ist eine große Mehrheit der Meinung, dass der Junge eine harte Strafe bekommen sollte und sein Verhalten absolut inakzeptabel sei.


Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen