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"Abholzung mindestens zwei Jahre vom Tisch" – Tausende feiern Rodungsstopp am Hambacher Forst

"Abholzung mindestens zwei Jahre vom Tisch" – Tausende feiern Rodungsstopp am Hambacher Forst
Tausende von Demonstranten versammelten sich zu einer Solidaritätsdemonstration am Hambacher Forst, um einen Gerichtsbeschluss zu feiern, mit dem die geplante Rodung in dem Wald vorübergehend ausgesetzt wurde. Der Energieriese RWE hatte eigentlich geplant, noch im Oktober mit der Rodung zu beginnen.

Dem stellten sich sich erbittert Umweltaktivisten und Waldbesetzer entgegen. Einige von ihnen leben seit Jahren im Wald – in Baumhäusern, die sie bauten. Seit Wochen war die Polizei damit beschäftigt, das Protestcamp zu räumen – aus Brandschutzgründen, wie es hieß. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat dem Rodungsvorhaben einen Riegel vorgeschoben. Vor einer Rodung müsse geprüft werden, ob es sich bei dem Waldstück nicht um ein unter Schutz zu stellendes Gebiet handele, denn darin leben bedrohte Tierarten. Dies sei allerdings nicht im Eilverfahren zu klären. Eine tatsächliche Rodung des Waldes rückt damit in weite Ferne. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul meint laut dpa-Angaben, dass damit die Abholzungen für mindestens "zwei Jahre vom Tisch" seien.

"Die Gerichte glaubten den Argumenten von RWE nicht", sagte Hubert Weiger, BUND-Chef, unter dem Jubel der Demonstranten. "Das ist ein Zeichen dafür, dass unser Rechtsstaat noch funktioniert".

Veranstalter sprechen von 50.000 Teilnehmern, die am Samstag vor dem Hambacher Forst ein Zeichen für einen schnellen Kohleausstieg setzten. Die Polizei meint, es seien nicht einmal 20.000 Menschen gewesen. Die Polizisten, die zur Räumung des Forstes vor Ort waren, sind mittlerweile abgezogen. Aktivisten sollen bereits wieder fleißig an neuen Baumhäusern hämmern und nageln. 

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