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Berlin: "Abtreiben bis zum Volkstod" – Festnahmen bei Störaktionen gegen Pro-Life-Marsch

Berlin: "Abtreiben bis zum Volkstod" – Festnahmen bei Störaktionen gegen Pro-Life-Marsch
Tausende Menschen sind am Samstag einerseits für und andererseits gegen Schwangerschaftsabbrüche auf die Straßen Berlins gezogen. Wie jedes Jahr kamen die Abtreibungsgegner unter dem Motto "Marsch fürs Leben" zusammen – diesmal etwa 5.500.

Zum 14. Mal in Folge hat der Bundesverband Lebensrecht die Protestaktion organisiert. Ein großes Polizeiaufgebot musste die Kundgebung begleiten, da es zu mehreren Gegenprotesten und Blockadeversuchen kam. Wegen Versuchen, den Marsch zu stören und zu unterbrechen, hat die Polizei mehrere Personen festgenommen.

Der Bundesverband Lebensrecht erklärt zu den Beweggründen für den Marsch: "Eine Abtreibung ist eine endgültige Entscheidung. Oft sind sich Paare dieser Endgültigkeit gar nicht bewusst: Sie treffen eine Entscheidung, die sie nie wieder zurücknehmen können. Viele Frauen (und Männer) leiden ihr Leben lang darunter. Wir wollen, dass Frauen umfassend darüber informiert werden – über alle Konsequenzen von Abtreibungen. Wir wollen Hilfe für Frauen, denen das JA zum Kind schwerfällt. Wir wollen keine Werbung für eine Tat, die so viele Frauen bitter bereuen."

Auf der Gegenseite fanden sich auf Plakaten Slogans wie "Abtreiben bis zum Volkstod", "Eure Normalität ist eine Qual – Die bringen wir zu Fall" und "Keine Zukunft für reaktionäre Scheiße".

Bei den Abtreibungsgegnern fanden sich Slogans wie: "Für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie", "Abtreibung ist Unrecht" und "Jedes Kind will leben".

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