Brandkatastrophe in Griechenland: Im Badeort Mati nach dem Feuertsunami 26 Leichen gefunden

Brandkatastrophe in Griechenland: Im Badeort Mati nach dem Feuertsunami 26 Leichen gefunden
Sechsundzwanzig Leichen wurden am Dienstag in dem kleinen Badeort im Dorf Mati, nicht weit von Athen, entlang der Argyros-Küste gefunden. Die Opfer wurden bei dem Versuch, den Waldbränden zu entkommen, eingeschlossen und starben. Sie seien auf eine Klippe geflüchtet. Das Wasser befand sich mehrere Meter tiefer und darin viele Steine, was ein Hinein-Springen unmöglich machte. Die Aufnahmen zeigen den völlig verbrannten Ort.

Mittlerweile sollen insgesamt 79 Menschen durch die Waldbrände in gestorben sein, darunter viele Kinder. 187 Menschen wurden verletzt und noch Dutzende werden vermisst. Die Flammen verbreiteten sich durch starke Winde rasend schnell. Ministerpräsident Alexis Tsipras rief wegen der “unsagbaren Tragödie” eine dreitägige Staatstrauer aus. Dank nachlassender Winde verbreiten sich die verheerenden Brände nicht mehr so extrem schnell.

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