Videoaufnahmen aufgetaucht: Hier stellt angebliche russische Agentin Trump eine Frage

Videoaufnahmen aufgetaucht: Hier stellt angebliche russische Agentin Trump eine Frage
Aufnahmen, die am Dienstag aufgetaucht sind, zeigen eine der vermeintlichen russischen Spione, die die US-Wahl manipuliert haben sollen. In dem Video fragt Maria Butina den damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, wie seine Russland-Politik aussehen würde, wenn er Präsident würde. Sie ist nun als mutmaßliche Agentin verhaftet worden. Die US-Behörden gaben dies kurz nach dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bekannt.

Die Videoaufnahmen sind bei einer Veranstaltung in Las Vegas am 11. Juli 2015 entstanden.

Butina fragt den damaligen Präsidentschaftskandidaten: "Wenn Sie zum Präsidenten gewählt würden, was wäre Ihre Außenpolitik, besonders in Bezug auf die Beziehungen zu meinem Land, wollen Sie die Politik der Sanktionen fortsetzen, die beiden Volkswirtschaften schaden, oder haben Sie andere Vorstellungen?"

Trump antwortete weiter, dass "inkompetente Führung" Russland und die Volksrepublik China näher zusammengebracht habe und dass er glaube, dass er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gut auskommen würde.

"Wir haben sie zusammengetrieben. Das ist eine schreckliche Sache für dieses Land. Wir haben sie wegen inkompetenter Führung zu Freunden gemacht. Ich glaube, ich würde gut mit Putin auskommen, o.k.? Und ich meine, wo wir die Kraft haben: Ich glaube nicht, dass wir die Sanktionen brauchen. Ich denke, wir würden uns sehr, sehr gut verstehen, das glaube ich wirklich", sagte Trump.

Butina wurde am 15. Juli verhaftet, aber die Strafanzeige wurde erst am Tag danach veröffentlicht, nur wenige Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Ende ihres Gipfels in Helsinki abgehalten hatte.

Die 29-jährige russische Doktorandin ist im August 2016 mit einem Studentenvisum erneut in die USA eingereist und wird beschuldigt, im Auftrag der russischen Regierung im Land als Agentin zu arbeiten. Butinas Anwalt hat alle Vorwürfe gegen sie zurückgewiesen.

Butina wird am Mittwoch, dem 18. Juli, vor dem U.S. District of Columbia Court in Washington, D.C. erscheinen.

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