Massenschlägerei: Dutzende Anwälte vermöbeln in Gerichtsgebäude mutmaßliche Pädophile

Massenschlägerei: Dutzende Anwälte vermöbeln in Gerichtsgebäude mutmaßliche Pädophile
In Indien hat ein mutmaßlicher Pädophiliefall in einem Gerichtsgebäude zu einem Gewaltausbruch geführt. Rund 50 Anwälte sind auf die 17 Verdächtigen losgegangen und haben brutalst auf sie eingedroschen.

Die Verdächtigen sollen seit Januar ein mittlerweile 12-jähriges Mädchen, das unter einem Hörschaden leidet, über sieben Monate lang sexuell ausgebeutet haben. Der Polizei zufolge wurde der Teenager im eigenen Wohnhaus unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht. Unter den später verhafteten Männern im Alter zwischen 23 und 66 Jahren sind Sicherheitskräfte, Klempner und andere Bauarbeiter, die das Mädchen in leere Wohnungen, Keller oder öffentliche Toiletten gebracht haben sollen, um sie zu vergewaltigen. Sie sollen das Mädchen unter Gewaltandrohungen gefügig gemacht und mit Messern bedroht haben. Außerdem erpressten sie die 12-Jährige damit, dass Videos von ihr mit den sexuellen Inhalten im Internet hochgeladen würden, sollte sie etwas über die Taten ausplaudern.

Als die 12-Jährige dann aber ihre Schwester besuchte, die in einer anderen Stadt wohnte, erzählte sie dieser von ihrem Martyrium. Daraufhin alarmierte die Familie die Polizei. Die Täter müssen sich nun wegen Vergewaltigung, versuchten Mordes und krimineller Einschüchterung in der indischen Stadt Chennai vor Gericht verantworten. Als sie dort zum Prozess erschienen, zog das einen Gewaltausbruch nach sich. Dutzende Anwälte verprügelten die Männer. Videoaufnahmen von der Massenschlägerei wurden im Netz veröffentlicht.

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