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London: Anhänger von Tommy Robinson und Antifa-Protestler von Polizei mit Schlagstöcken getrennt

London: Anhänger von Tommy Robinson und Antifa-Protestler von Polizei mit Schlagstöcken getrennt
Die Polizei musste eingreifen, als am Samstag in London gewalttätige Ausschreitungen zwischen den Anhängern des inhaftierten Anti-Islam-Aktivisten Tommy Robinson und einer sogenannten antifaschistischen Gegendemonstration ausbrachen.

London ist Schauplatz sogenannter antifaschistischer Proteste, seit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag seinen dreitägigen Besuch des Vereinigten Königreichs in der Hauptstadt begonnen hatte. Anhänger Tommy Robinsons fordern zudem seit Ende Mai die Freilassung des bekannten "Islamkritik"-Aktivisten und demonstrierten am Wochenende ebenfalls. Dieser gründete einst die militante English Defence League mit und war lange Zeit deren Anführer. Er wurde zu 13 Monaten Haft verurteilt, weil er in einem Gerichtssaal einen Livestream aufgenommen hatte. In den Aufnahmen vom Samstag zeigt einer von Robinsons Anhängern mehrfach den Hitler-Gruß.

Im Mai 2017 hatte ein Gericht Robinson wegen Landfriedensbruchs zu einer auf 18 Monate ausgesetzten Bewährungsstrafe verurteilt, nachdem Robinson während eines anderen Strafprozesses aus dem Gerichtssaal heraus einen Live-Videostream geschaltet hatte. Dort fand die Hauptverhandlung gegen 29 Angeklagte statt, die einen Ring zum Zwecke des Kindesmissbrauchs betrieben haben sollen. In dem Stream waren die angeklagten muslimischen Einwanderer zu sehen. In Großbritannien ist es jedoch strikt verboten, während eines Prozesses oder Angeklagte vor einer Verurteilung zu filmen. Robinson hat mehrfach dagegen verstoßen und trotz Vorwarnung, bei erneuter Zuwiderhandlung mit einer Gefängnisstrafe rechnen zu müssen, erneut gefilmt, woraufhin seine Bewährungsstrafe widerrufen und er verhaftet wurde. Seine Anhänger jedoch sehen hinter der Inhaftierung politische Gründe und protestieren gegen diese.

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