Zu Ehren seines verstorbenen Mentors, Trainers und Freundes: Putin besucht Judo-Turnier

Zu Ehren seines verstorbenen Mentors, Trainers und Freundes: Putin besucht Judo-Turnier
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch in St. Petersburg am 6. Internationalen Jugendjudoturnier zum Gedenken an seinen langjährigen Mentor und ehemaligen Judo-Trainer Anatoli Solomonowitsch Rachlin teilgenommen. "Dank der Bemühungen von Menschen wie ihm und seinen Gefährten entwickelt sich der Breitensport in unserem Land erfolgreich", sagte Putin bei der Veranstaltung im Jubileiny-Sportpalast.

"Anatoli lehrte uns, nur auf das Ziel zuzugehen, nur vorwärts zu gehen, Schwierigkeiten zu überwinden, Freunde zu finden und Rivalen zu respektieren", fügte der russische Präsident hinzu, der seit seinem elften Lebensjahr den Sport praktiziert und einen Meistergrad im Judo erreicht hat.

Für ihn geht es bei dem Kampfsport um mehr als nur das Kämpfen. Putin, der neben dem Judo auch Sambo und Karate beherrscht, glaubt, dass durch den Sport nicht nur den Körper, sondern auch den Geist trainiert wird. Denn über die Kraft, Reaktionsfähigkeit und Ausdauer, die man trainiert, lernt man auch "Selbstbeherrschung, an sich selbst zu arbeiten, nach Besserem zu streben und die Stärken und Schwächen des Gegners zu sehen".

An dem Turnier nahmen 300 Judokas aus 17 verschiedenen Ländern teil.

Anatoli Rachlin war ein berühmter sowjetischer und russischer Judotrainer sowie Vizepräsident der Russischen Judoföderation. Er galt als enger Freund Putins. Der Trainer starb im Alter von 75 Jahren im Jahr 2013. Nach dessen Beerdigung brach Putin das Protokoll und machte sich mit einem Trauerspaziergang durch St. Petersburg Luft.

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