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Irans Präsident Richtung USA: "Was glaubt Ihr, wer Ihr seid, dass Ihr über alle bestimmen könnt?"

Irans Präsident Richtung USA: "Was glaubt Ihr, wer Ihr seid, dass Ihr über alle bestimmen könnt?"
Der iranische Präsident Hassan Rohani hat auf die Rede des US-Außenministers Mike Pompeo reagiert, in der dieser mehrere Bedingungen für Gespräche sowie bei Scheitern einer Einigung die "stärksten Sanktionen der Geschichte" für den Iran angekündigt hatte. "Wer seid Ihr, dass Ihr für den Iran und die Welt entscheidet?", fragte Rohani seinerseits. Er meint, dass "die Zeiten vorbei sind, in denen die Welt sich eine solche Haltung der USA gefallen ließ".

Zuvor hatte US-Außenminister Mike Pompeo eine Liste von 12 Grundforderungen für eine Wiederaufnahme von Gesprächen aufgestellt, denen zufolge der Iran alle Kräfte aus Syrien abziehen, die Unterstützung der Taliban in Afghanistan und anderer terroristischer Organisationen beenden und die Anreicherung von Uran stoppen müsse.

"Es ist in keiner Weise akzeptabel, dass ein Mann, der jahrelang in einem Spionagezentrum gearbeitet hat und jetzt US-Außenminister geworden ist, seltsame Dinge zu sagen beginnt und dem Iran und anderen Ländern sagt, was zu tun ist", sagte Rohani und bezog sich auf Pompeos Posten als CIA-Direktor vor dessen Ernennung zum Außenminister.

Der iranische Präsident fügte hinzu: "Das ist lächerlich und ein Witz."

Die USA haben sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran (JCPOA - Joint Comprehensive Plan of Action) zurückgezogen, da sie unter anderem Anhaltspunkte dafür sehen, dass Teheran Vorteile aus dessen Umsetzung missbrauche, um den Nahen Osten zu destabilisieren. Zudem forsche das Land weiter an der Entwicklung von Nuklearwaffen. Die Atomaufsicht der Vereinten Nationen hat allerdings bereits elf Mal bestätigt, dass der Iran alle seine Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt. Die übrigen Teilnehmer - Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und China - halten an dem Abkommen fest.

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