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Nach "Grenzschutzaktion" der Identitären - Gegenprotestler stürmen mit Migranten die Grenze

Nach "Grenzschutzaktion" der Identitären - Gegenprotestler stürmen mit Migranten die Grenze
Selbsternannte Antifaschisten sind gestern an der französisch-italienischen Grenze in der Nähe des Dorfes Claviere mit der örtlichen Polizei zusammengestoßen. Sie versuchten gewaltsam, eine Polizeiblockade zu durchbrechen, um rund 30 Migranten, die sie begleiteten, illegalerweise über die Grenze zu bringen.

Die Aktivisten fühlten sich von der Aktion der Identitären Bewegung am Tag zuvor provoziert, die den Grenzschutz vor Ort vorerst in die eigene Hand nehmen will. Die Identitären stellten einen provisorischen Anti-Einwanderungszaun und warnende Schilder an Migranten auf und charterten Hubschrauber für die Luftüberwachung. In einer Presseerklärung hieß es nun zu der "antifaschistischen Aktion", dass "Dutzende Linksradikale, gefolgt von hunderten afrikanischen Migranten", in das Gebiet marschiert waren und es dort zu Zusammenstößen kam.

Den Fluchthelfern gelang es, die Blockade zu durchbrechen und zusammen mit den Migranten die Grenze zu überqueren. Sie zogen dann zu einem Migrantenheim in der französischen Gemeinde Briancon. Bei französischen Behörden blieben die Zusammenstöße nicht unbemerkt. Der französische Innenminister Gerard Collomb erklärte noch gestern Abend, dass zusätzliche Polizisten in das Gebiet entsandt werden, um eine vollständige Grenzkontrolle zu gewährleisten.

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