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Wie das Leben unter den "Rebellen" wirklich war - Einwohner aus Duma sprechen vor der Kamera

Wie das Leben unter den "Rebellen" wirklich war - Einwohner aus Duma sprechen vor der Kamera
Einwohner aus Duma im Osten von Ghuta haben vor der Kamera ihr Martyrium unter der Herrschaft der radikal-islamistischen Dschaisch al-Islam beschrieben. Die jahrelang von dieser Miliz kontrollierten Gebiete wurden kürzlich von der Syrisch-Arabischen Armee befreit. Jetzt sei die Situation tausendfach besser, resümierten die Befragten ihr Leben nach der Befreiung am gestrigen Donnerstag vor der Kamera.

Ein Kind aus der Stadt erklärt, dass Militante sich geweigert hatten, Essen mit Zivilisten zu teilen, aber "jetzt kannst Du nach Essen fragen und bekommst, was Du willst. Ich habe nur um Brot gebeten und die syrische Armee gab mir Brot und auch eine Gurke."

Ein Familienvater erklärte, dass die Terroristen sogar in Kauf nahmen, dass Babys verhungern. "Meine Tochter ließ sich von ihrer Mutter nicht stillen, sie nahm nur Flaschen. Ich schwöre, für eine Dose Milch verlangten sie 4.000 [Lire]".

Ein anderer: "Wir aßen bloß Kleie, wir aßen nur alle 24 Stunden. Ich habe vier Kinder, ich habe sie mit einem Haufen Tierfutter gefüttert, während [die Kämpfer] so viel Brot aufbewahrten. Alles änderte sich, als sie fortgingen."

Zudem schildern die Menschen, dass sie vor der Befreiung nicht auf die Straßen gehen konnten - aus Angst davor, entführt oder verhaftet zu werden. In den Aufnahmen von gestern sind belebte Straßen zu sehen. Die Menschen scheinen die neue Freiheit zu genießen.

"Wir konnten nicht aus unseren Häusern herauskommen, jetzt können wir spazieren und niemand würde Dich fragen, wohin Du gehst oder von wo Du kommst. Ich habe meinen Kindern immer gesagt, sie sollen nach Hause gehen, jetzt sind sie seit zehn Tagen [jeden Tag] draußen und ich lasse sie. Sie taten mir sehr leid. In mein Haus scheint nicht viel Sonne, aber ich musste sie drinnen halten. Sie wollten fernsehen, aber es gab keine Möglichkeit, das zu tun. Ein Kilowatt Strom kostete 2.000 Lire oder 1.800. Das bedeutet, dass man kaum Wasser kaufen konnte, [meine Kinder] waren schmutzig und sie wuschen sich einmal am Tag, jetzt waschen sie sich fünfmal, denn es gibt viel Wasser. Ich schalte den Fernseher ein, wenn ich Dich in mein Haus bringe, ist der Fernseher immer an, und meine Kinder können nach draußen gehen. Die Situation ist jetzt ganz anders."

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