Verschleppt und gefoltert - Dschaisch al-Islams "Gefängnis der Reue" in Duma enthüllt

Verschleppt und gefoltert - Dschaisch al-Islams "Gefängnis der Reue" in Duma enthüllt
Nach der Befreiung der jahrelang von radikal-islamischen Terroristen besetzten Gebiete in Ost-Ghuta ist ein riesiges Geflecht von Tunneln unter der Stadt entdeckt worden, über welches diese sich versorgt und organisiert hatten. Zahlreiche Menschen berichteten nach der Rückeroberung der Stadt, dass die Besatzer aus der Gruppe Dschaisch al-Islam Zivilisten und Gefangene dazu zwangen, diese zu bauen.

Experten mutmaßen allerdings anhand der Professionalität und Größe der Konstruktion, dass ein solches Netzwerk nur mit großzügiger Hilfe aus dem Ausland entstanden sein kann. Durch das unterirdische Netz gelangten die Terroristen an alle für sie wichtigen Punkte in der Region. Selbst entlang der Frontlinien fanden sich Ausgänge der teilweise so riesigen Tunnel, dass durch sie auch Militärgerät bewegt werden konnte. An einem Tunnelausgang findet sich auch das berüchtigte Al-Tawba "Gefängnis der Buße". Berichten zufolge wurde dieses von Dschaisch al-Islam als Hauptquartier für seine Führer sowie als Ort für Verhöre und Folter genutzt.

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In Al-Tawba wurden Kämpfer und Zivilisten aus Duma und den angrenzenden Gebieten inhaftiert. Viele Gefangene sollen in Eisenkäfigen eingesperrt worden sein, die ebenfalls im Gefängnis gefunden wurden. Diese erlangten traurige Berühmtheit, als Terroristen von Dschaisch al-Islam diese, dicht mit Zivilisten bestückt, auf Pick-Ups befestigt hatten. So konnten sie mit diesen als menschlichen Schutzschilden durch Ost-Ghuta fahren. 

Die befreiten Menschen aus Duma und Ost-Ghuta berichten durchweg, dass die Besatzer sie aushungerten, während deren eigenen Lager voll mit Lebensmitteln waren. Nachdem sich die Bewaffneten auf Grund der unabwendbaren Niederlage ergeben hatten und im Rahmen eines Abkommens mit der Regierung aus dem Gebiet evakuiert wurden, öffneten die Menschen die Lager und bedienten sich:

Bereits Anfang des Monats, als die ersten Gruppen von Entführten feierlich aus den Kerkern der Terrorgruppe befreit wurden, spielten sich emotionale Momente in Duma ab. Ein Reporter hielt diese auf Kamera fest und konnte selbst seine Tränen nicht zurückhalten: