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In nicht mal 100 Sekunden zerstört - Deutscher Politiker disst französischen Präsidenten Macron

In nicht mal 100 Sekunden zerstört - Deutscher Politiker disst französischen Präsidenten Macron
"Die Partei", ein Zusammenschluss nicht ganz so ernstzunehmender deutscher Hobby-Politiker, wurde nicht nur von Satirikern gegründet, sondern trat von Beginn an auch mit ulkigen Forderungen und Parolen auf wie "Einführung der Faulenquote", "Artenschutz für die Grünen" und "Der Russe ist an allem schuld". Nun hat sie mal wieder den Vogel abgeschossen und klettert mit einem Auftritt ihres Vorsitzenden, Martin Sonneborn, im Europaparlament die YouTube-Trendcharts nach oben.

Sonneborn ist EU-Abgeordneter der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative und machte dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, am gestrigen Dienstag eine gehörige Ansage im Europaparlament, der es natürlich an Witz nicht fehlen sollte:

"Wenn man nur eine Minute Zeit hat, kann man viele Probleme Europas nur in aller Kürze anreißen... Smiley", schreibt er zu seinem Video. In diesem zieht er den französischen Präsidenten mit den Mitteln der Satire in gekonnter Weise durch den Kakao. Er beginnt mit der Kritik an den Luftangriffen in Syrien durch Frankreich, Großbritannien und England. "Es ist verboten, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen", doziert er, um dann seine Kritik auch an seinen Politiker-Kollegen aus der FDP und Vorstandmitglied des US-Netzwerkes "Atlantik-Brücke", Alexander Graf Lambsdorff, zu richten. Dieser hatte es bedauert, dass Deutschland sich nicht an den Luftangriffen beteiligte, beziehungsweise dass die Kanzlerin Angela Merkel "sofort jede Unterstützung an dieser Stelle ausgeschlossen hat".

Er solle doch einfach alleine in den Krieg ziehen, denn die Bundeswehr könnte auf Grund ihres maroden Zustandes nicht mitkommen und tauge höchstens noch als "Abwurfmaterial über Assads Palast".

"Zuerst wird aufgeklärt, dann wird geschossen", mahnt Sonneborn in Richtung Macron und spielt damit darauf an, dass der eigentliche Vorwand für die Luftangriffe, Syriens Präsident Baschar al-Assad habe einen vermeintlichen Giftgas-Angriff auf Zivilisten durchführen lassen, immer noch unbewiesen und zweifelhaft ist.

Dennoch entschied Frankreich, sich an den Luftangriffen zu beteiligen, obwohl an deren Ausführungstag das Untersuchungsteam der OPCW erst in Syrien eingetroffen war, um herauszufinden, ob ein solcher Angriff überhaupt stattgefunden habe. Sonneborn wollte von Macron wissen, wie dieser das Vorgehen mit den Grundsätzen der weltbekannten Schriftsteller der französischen Aufklärung, Voltaire und Diderot, vereinbaren wolle und spielte in diesem Zusammenhang auf Macrons viel ältere Frau an. Diese könne er ja fragen, wie das vereinbar wäre, denn sie könne die Galionsfiguren aus dem 18. Jahrhundert vielleicht noch persönlich kennen.

Video von Martin Sonneborn

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