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Es gab auch Helden in Kemerowo: 17-Jähriger rettete blind drei Kinder aus brennendem Gebäude

Es gab auch Helden in Kemerowo: 17-Jähriger rettete blind drei Kinder aus brennendem Gebäude
Dmitri Poluchin ist einer der Helden des Brandes in Kemerowo. Er war einer der Mutigen, die sich zurück in das brennende Gebäude gewagt hatten, um Menschen zu retten. Besonders das Sicherheitspersonal war zum Ziel schwerer Vorwürfe geworden, da es sich offenbar selbst in Sicherheit brachte, anstatt den Menschen im Einkaufszentrum zu helfen oder den Feueralarm anzustellen. Selbst verschlossene Kinosäle wurden nicht geöffnet, obwohl sich Kinder darin befanden.

Währenddessen häufen sich Geschichten von Zivilisten, die sich unter Lebensgefahr zurück ins brennende Gebäude begaben, um Leben zu retten. Der 17-Jährige Dmitri Poluchin berichtete am Dienstag in einem Interview, was sich am Sonntag abgespielt hatte und wie es dazu kam, dass er drei Kinder retten konnte.

Er war auf eine schluchzende Mutter getroffen. Sie erzählte Poluchin, dass ihre Kinder noch im Gebäude gefangen waren. Der Teenager beschloss dann, das Gebäude wieder zu betreten, um diese zu finden.

"Ich konnte des dicken schwarzen Rauchs wegen nichts sehen", beschrieb er die Situation im Gebäude. Dann hörte er in einer Boutique kleine Kinder weinen. Er ging hinein und stellte fest, dass es drei waren – zwei Mädchen und ein Junge. Den Jungen warf er sich um die Taille, während er die beiden größeren Mädchen am Nacken packte und auf diese Weise so schnell wie möglich herausbrachte.

Mindestens 64 Menschen, darunter sollen die meisten Kinder gewesen sein, wurden bei dem Brand getötet, der am Sonntag das gesamte Einkaufszentrum zerstörte. Nach Angaben des russischen Untersuchungsausschusses waren die Fluchtwege im Inneren des Einkaufszentrums blockiert. Das Feuer war im obersten Stockwerk ausgebrochen, wo sich mehrere Kinosäle und Kinderspielplätze mit Attraktionen befanden. Mindestens zwei der Kinosäle sollen abgeschlossen gewesen sein, obwohl sich Kinder darin befanden. Viele der Opfer sollen diese Kinobesucher gewesen sein.

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