Nach Inhaftierung von Puigdemont in Deutschland: Wieder Zusammenstöße in Barcelona

Nach Inhaftierung von Puigdemont in Deutschland: Wieder Zusammenstöße in Barcelona
Bei einer Kundgebung gegen die Inhaftierung des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und weiterer katalanischer Politiker am Dienstag in Barcelona kollidierte die Polizei mit Demonstranten.

Demonstranten skandierten Parolen, in denen die Freilassung der inhaftierten katalanischen Politiker gefordert wurde und die sich gegen die Polizei richteten. Diese versuchte, die Straße zu räumen. Der Protest hatte bereits tagsüber am Bahnhof von Sants Estacio begonnen, wo Hunderte von Demonstranten versuchten, den Zugsverkehr zu unterbrechen. Berichten zufolge wurden mindestens zwei Personen festgenommen und mehrere verletzt. Die Kundgebung hatten die so genannten Republikanischen Verteidigungskomitees (CDR) organisiert, die hinter zahlreichen öffentlichen Aktionen in der gesamten Region stehen. Puigdemont wurde am Sonntag von der deutschen Polizei in Schleswig-Holstein auf dem Weg nach Belgien verhaftet und in die JVA Neumünster gebracht. Er wird bis zu einer möglichen Auslieferung nach Spanien festgehalten, wo er wegen Aufruhrs, Rebellion und Missbrauchs öffentlicher Gelder gesucht wird.

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