IS-Verbündete von Boko Haram lassen über 100 junge Schulmädchen aus Geiselhaft frei

IS-Verbündete von Boko Haram lassen über 100 junge Schulmädchen aus Geiselhaft frei
Die Mehrheit der 110 Schülerinnen, die letzten Monat von islamistischen Kämpfern und IS-Verbündeten aus der Terrororganisation Boko Haram aus einem Mädcheninternat entführt worden waren, konnten gestern befreit werden. Im nigerianischen Yobe wurden die befreiten Schulmädchen der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Regierung sagt, dass 101 Schülerinnen von der Armee in die Landeshauptstadt zurückgebracht wurden. Weitere Berichte deuten darauf hin, dass fünf der Entführten in der Gefangenschaft gestorben sind und ein christliches Mädchen weiterhin als Geisel in der Gewalt der Terroristen bleibt. Das Schicksal der übrigen drei ist noch nicht bekannt. Berichten zufolge soll die Freilassung mit einer Drohung vonseiten der Terrororganisation verbunden gewesen sein. Demnach sollen die Eltern ihre Mädchen "niemals mehr in die Schulen bringen", aus denen sie entführt worden waren. Die westliche Bildung dort sei nicht islamisch. Der nigerianische Verteidigungsminister Mansur Dan Ali lobte den Präsidenten und die Sicherheitskräfte für ihre Bemühungen. Die Mädchen im Alter zwischen 11 und 19 Jahren wurden am 19. Februar nach einem Überfall von Kämpfern auf die Stadt Dapchi aus ihrer Schule geholt.

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