Athen: Rechtsextreme marschieren vor türkischer Botschaft auf und verbrennen Türkei-Flaggen

Athen: Rechtsextreme marschieren vor türkischer Botschaft auf und verbrennen Türkei-Flaggen
Anhänger der rechtsextremen Partei "Goldene Morgenröte" haben sich am gestrigen Montag vor der türkischen Botschaft in Athen versammelt, um gegen die Verhaftung zweier griechischer Soldaten durch die Türkei zu demonstrieren. Die Demonstranten verbrennten mehrere türkische Flaggen. Der Anführer der unverhohlen neonationalsozialistisch ausgerichteten Partei, Nikolaos Michaloliakos, argumentierte, dass die Verhaftung "illegal" sei.

Er fuhr fort, dass seine Partei die "defätistische Politik der griechischen Regierung", die "Politik der Unterwerfung unter die US-Interessen" und "türkische Aggressionen" verurteilt. Zuvor hatte ein türkisches Gericht in Edirne einen Antrag auf Freilassung der beiden griechischen Soldaten, die der illegalen Einreise in die Türkei beschuldigt werden, abgelehnt. Berichten zufolge behaupteten die beiden griechischen Soldaten, die Grenze zur Türkei überschritten zu haben, nachdem sie ihre Orientierung auf Grund schlechter Wetterbedingungen verloren hatten. Die beiden Soldaten wurden wegen des Verdachts der versuchten Militärspionage und des Eindringens in eine türkische Militärzone in Untersuchungshaft genommen.

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