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Türkische Offensive in Afrin: Proteste in mehreren europäischen Städten

Türkische Offensive in Afrin: Proteste in mehreren europäischen Städten
In mehreren europäischen Städten haben Kurden und deren Unterstützer gegen die türkische Offensive in Afrin protestiert.

Dutzende Kurden gingen am Samstag auf die Straßen von Kopenhagen, um ihre Ablehnung der türkischen Militäroperation "Olivenzweig" zu bekunden. Nach einer Kundgebung am Kulturvet-Platz marschierten die Protestierenden durch die Stadtteile Kobmagergade und Stroget in der dänischen Hauptstadt. Die Demonstranten riefen Parolen gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, bezeichneten ihn als "Terroristen" und forderten internationale Solidarität mit der kurdischen Bewegung.

"Jeder türkische Militärangriff auf die kurdische Stadt Afrin wird nur einen weiteren blutigen Konflikt auslösen", sagte einer der Demonstranten.

In Berlin demonstrierten am Samstag Hunderte von Kurden gegen die türkische Militäroperation. Sie versammelten sich am Hermanns-Platz und zogen danach zum Oranien-Platz. Als die Demonstranten an einer türkischen Bar vorbei kamen, kam es kurzzeitig zu Spannungen. Sie pfiffen und riefen "Schande über Euch", während Sie von der Polizei zurückgedrängt wurden. Am Ende der Kundgebung zündeten einige Demonstranten ein Bild des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Rund 400 kurdische Demonstranten demonstrierten am Samstag durch das Zentrum von Frankfurt, um gegen die Bodenoperation der Türkei zu demonstrieren. In Rom versammelten sich Demonstranten vor der türkischen Botschaft, zündeten Fackeln an und traten gegen das Tor der Botschaft, bevor sie "Erdogan Mörder" an die Gartenmauer schrieben. Danach zogen die Demonstranten weiter.

Türkische Kampfflugzeuge haben um gestern 16:00 MEZ Luftangriffe auf Stellungen der kurdischen Miliz YPG in Afrin gestartet, nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Beginn der Militäroperation "Olivenzweig" angekündigt hatte. Erdogan erklärte auch, dass das nächste Ziel der türkischen Streitkräfte Syriens Manbij sein würde.

Derweil gab die türkische Armee gab, dass in der Stadt Afrin und den umliegenden Dörfern 108 kurdische Kämpfer getötet worden seien. Die kurdische Seite sprach dagegen von deutlich geringeren Verlusten.

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