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Chaos vor Migrationszentrum in Russland - Über 2.000 Menschen drängeln sich um Aufenthaltserlaubnis

Chaos vor Migrationszentrum in Russland - Über 2.000 Menschen drängeln sich um Aufenthaltserlaubnis
Über 2.000 Menschen sind am Dienstag vor einem Migrationszentrum in der russischen Stadt Tomsk mit der Polizei zusammengestoßen, als sie versuchten, eine befristete Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Einige hundert Menschen hatten bereits seit Tagen vor dem Migrationszentrum gewartet.

Die russische Polizei sowie Einheiten der Nationalgarde wurden eingesetzt, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Auch OMON-Kräfte, die bei Anti-Terror-Einsätzen operieren, waren vor Ort. Seit Dienstag können die Menschen ihre Anträge für eine Aufenthaltsgenehmigung stellen. Bereits am Donnerstag der Vorwoche sollen sich bereits 200 Menschen vor dem Zentrum versammelt haben, um für eine Aufenthaltsgenehmigung anzustehen. Am Dienstag, dem Tag der Antragsstellung, kamen allerdings noch einmal an die 2.000 Menschen. Leute, die seit Tagen gewartet hatten, sahen sich von diesen verdrängt. Erste Rangeleien brachen aus. Die Anspannung in der Menge nahm zu, nachdem die Ankündigung erfolgt war, dass das Bewilligungskontingent zum Mittag ausgeschöpft wäre. Die Sicherheitskräfte setzten laut Augenzeugen Schlagstöcke und Elektroschocker ein, um schwerere Ausschreitungen zu verhindern. Die Region Tomsk hat in den vergangenen Jahren von der Regierung nur eine Quote von 1.000 für den vorübergehenden Aufenthalt von Migranten erhalten. Ausländer, die das Dokument nicht erhalten haben, müssen bis zum nächsten Jahr warten, um es dann erneut zu versuchen. Die Gültigkeitsdauer einer solchen Aufenthaltserlaubnis beträgt drei Jahre. Die Quote zur Erteilung von Arbeitsgenehmigungen wird jährlich von einer Regierungsverordnung für jede Region der Russischen Föderation neu bestimmt.

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