"Feuer frei!" - Palästinenser lassen Wut über Jerusalem-Entscheidung an Trump-Puppe aus

"Feuer frei!" - Palästinenser lassen Wut über Jerusalem-Entscheidung an Trump-Puppe aus
Tausende Anhänger der "Volksfront zur Befreiung Palästinas" (PFLP) sind am Samstag in Gaza-Stadt auf die Straßen gezogen, um ihre Empörung über die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zum Ausdruck zu bringen, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Eine Puppe, die den US-Präsidenten darstellen sollte, wurde aufgestellt. Demonstranten, darunter kleine Kinder, richteten auf dessen Kopf Waffen. Später wurde die Puppe in Brand gesetzt.

Auch Bilder der saudi-arabischen Königsfamilie wurden zum Ziel der Wut der in mehreren Ländern der Welt als terroristische Vereinigung eingestuften Gruppierung. In einem Interview warnte das Mitglied des Zentralausschusses der PFLP, Hani Thawabteh, vor den Folgen der Ankündigung von Trump. "Diese Entscheidung wird die Erde unter den Füßen der Eindringlinge Feuer werden lassen. Wir werden nicht aufhören, bis sie sie annullieren und bis sie die Besetzung unseres Landes einstellen. Dies ist ein totaler Volksaufstand und eine Revolution in allen Bedeutungen des Wortes, in Ablehnung dieser kriminellen Entscheidung der amerikanischen Regierung, angeführt vom größten Terroristen [US-Präsident] Trump", sagte er.

Am Mittwoch erkannte Trump Jerusalem in einer live im Fernsehen übertragenen Rede aus Washington D.C. offiziell als Hauptstadt Israels an. Die Entscheidung löste umgehend Empörung und Wut in der arabischen Welt aus. Der Status der Heiligen Stadt ist eine Schlüsselfrage im israelisch-palästinensischen Friedensprozess.

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