Putin weiht in Moskau Denkmal für Opfer des "Großen Terrors" während der Stalin-Ära ein

Putin weiht in Moskau Denkmal für Opfer des "Großen Terrors" während der Stalin-Ära ein
Der russische Präsident Wladimir Putin weihte am Montag in Moskau ein Denkmal zu Ehren der Opfer der politischen Unterdrückung in der Sowjetunion, die "Mauer der Trauer", ein. "Es ist wichtig, über diese tragische Zeit unserer Geschichte Bescheid zu wissen und sich daran zu erinnern, als ganze ethnische und soziale Gruppen, einschließlich Arbeiter und Bauern, Ingenieure und Militäroffiziere, Priester und Amtsträger sowie Wissenschaftler und Kulturschaffende unterdrückt wurden", sagte Putin.

Der russische Präsident betonte, dass "unsere schreckliche Vergangenheit nicht aus unserem nationalen Gedächtnis ausgelöscht werden darf und durch nichts zu rechtfertigen ist, auch nicht durch das so genannte höhere Wohlergehen des Volkes". Historiker schätzen, dass während des "Großen Terrors" der 1930er Jahre mehr als 720.000 Menschen getötet wurden. Putin hatte 2015 angeordnet, das nun eingeweihte Denkmal für die Opfer politischer Repressalien in der Sowjetunion in Moskau zu errichten. Die Trauermauer konzipiert hat der Bildhauer Georgi Franguljan. Er hatte zuvor mit seiner Idee im September 2015 einen Wettbewerb gewonnen.

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