Griechenland: Massive Waldbrände nördlich von Athen

Griechenland: Massive Waldbrände nördlich von Athen
Riesige Waldbrände, die in der Nähe von Grammatriko, nordöstlich von Athen, ihren Ursprung haben, breiten sich nach Süden in Richtung der griechischen Hauptstadt aus. Am Montag traf es die Stadt Varnavas.

Dem Feuer, das am Sonntag ausgebrochen war und sich mittlerweile bereits 35 Kilometer weit in Richtung Athen bewegt hat, fielen unterwegs Dutzende Häuser zum Opfer.
Allein am Montag wurden über 90 Waldbrände gezählt. Die Behörden, die ununterbrochen mit den Flammen zu kämpfen hatten, verhängten über die Insel Zakynthos den Notstand.  
Haralambia Asimakopoulou, die Verwaltungschefin der Gemeinde Varnavas, sagte, die Flammen seien außer Kontrolle. Dabei übte sie auch Kritik an den überregionalen Behörden: "Das Feuer ist gestern ausgebrochen. Der Umgang mit dem Feuer war nicht, wie er hätte sein sollen, und das Ergebnis davon ist, dass dieses sich soweit ausgebreitet hat, dass es jetzt unkontrolliert brennt. Wir durchbrechen eine Front, aber sofort flammt es wieder auf."
Die Waldbrände sind mutmaßlich das Ergebnis des außergewöhnlich heißen und trockenen Wetters, das zurzeit in Griechenland herrscht. Der griechische Justizminister schließt jedoch nicht aus, dass auch Brandstiftung bei deren Ausbreitung eine Rolle spielt.

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