Wie im TV versprochen - Putin besucht Familie in maroder Unterkunft und hat Überraschungen im Gepäck

Wie im TV versprochen - Putin besucht Familie in maroder Unterkunft und hat Überraschungen im Gepäck
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag eine Familie in Ischewew besucht. Diese hatte ihn während des Bürgerdialogs mit dem Präsidenten, „der Direkte Draht“, kontaktiert und von den unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie leben müssten, berichtet. Kurzerhand versprach Putin, dass er persönlich vorbeikommen und sich selbst drum kümmern werde.

Per Videoschalte wurde das Ausmaß der Beschädigungen an der Barracke deutlich, die offiziell als baufällig deklariert wurde. Eine Bewohnerin der Baracke,  Anastasia Votintseva, berichtet, dass vor Ort kleine Kinder leben und es nicht nur einsturzgefährdet ist, sondern auch ständig sehr kalt, es gibt Risse und Löcher in den Wänden. Dann berichtet sie, dass erst für das Jahr 2029 neue Wohnungen für die Barackenbewohner vorgesehen seien.

„Das ist Quatsch und Unsinn, was hier geschieht. […] Die Fristen so in die Zukunft zu verlegen, auf 2029. Wissen Sie, ich komme Sie besuchen und ich werde mich selbst drum kümmern, was da geschieht,“ so Putin live im Fernsehen. 

Als er gestern vor Ort eintraf, an Anastasias Geburtstag, hatte er positive Nachrichten im Gepäck. Als Geburtstagsgeschenk überreichte er ihr einen Reisegutschein für ihre ganze Familie nach Sotschi, worüber sich die Kinder sichtlich freuten. Doch das tollste Geschenk war wohl, dass der russische Präsident ihnen mitteilte, dass sie sehr bald ein neues Heim kriegen werden und nicht länger in der baufälligen Baracke leben müssen.

Etwa zwei Prozent der Wohnunterkünfte in Russland machen solche Baracken aus. Die Regierung hat deshalb ein Programm gestartet, damit die Menschen aus solchen Behausungen umziehen können.

Hier können Sie sich den Bericht über die marode Barracke ab 02:59:30 , während des Direkten Drahts, noch einmal anschauen: