Russland setzt erstmals Iskander-Rakete in Afghanistans Nachbarland Tadschikistan ein

Russland setzt erstmals Iskander-Rakete in Afghanistans Nachbarland Tadschikistan ein
Erstmals hat Russland seine Iskander-Raketen im Rahmen einer Anti-Terror-Übung nach Tadschikistan gebracht und eingesetzt. Im Rahmen der „Dushanbe Anti-Terror-Übung “ wurde die Iskander auf ein simuliertes Terroristenlager in den Bergen abgefeuert. Tadschikistan zeichnet sich besonders durch seine lange Grenze mit Afghanistan und die Aktivität an dieser Front in den letzten Monaten aus.

Über diese Grenze kommen nicht nur Terroristen ins Land, sondern auch Drogen im großen Stil. Russlands Präsident Putin kritisierte Anfang des Jahres, dass über das Land aus Afghanistan Drogen nach Russland geschmuggelt werden. Er bot seinen Kollegen in Tadschikistan an, die russische Militärbasis in dem Land dafür zu nutzen, um gegen den Drogenschmuggel vorzugehen. Die "Dushanbe Anti-Terror 2017" ist die erste Übung, die vom GUS-Anti-Terror-Zentrum organisiert wurde und unter Beteiligung der Streitkräfte der GUS-Mitgliedsstaaten stattfindet. Das russische Verteidigungsministerium hat ein Video des Raketenstarts veröffentlicht.