Osnabrück: Kalter Empfang für AfD - Polizei muss nach Eierwürfen eingreifen

Osnabrück: Kalter Empfang für AfD - Polizei muss nach Eierwürfen eingreifen
Zu einer AfD-Kundgebung am Samstag in Osnabrück kamen sieben Mal so viele Gegner wie Anhänger. Die Redebeiträge gingen in der lautstarken Protest-Gruppe unter. Jugendliche schleuderten Eier auf den Veranstaltungswagen. Ein Polizist musste zum Selbstschutz seine Waffe ziehen, als ein Randalierer verhaftet wurde, da "mehrere Sympathisanten des jungen Mannes dem Festgenommenen offensichtlich zur Hilfe eilen wollten und bedrohlich auf den Beamten zurannten", heißt es im Polizeibericht.

Aufgerufen zu dem Protest hatte ein linkes Aktionsbündnis.
Der AfD-Redner warf der grölenden Menge Respektlosigkeit und fehlendes Demokratieverständnis vor. Die Demonstranten antworten mit einem lauten "Nazis-Raus"- Chor. Entgegen der sonst üblichen Praxis fand am Samstag keine Trennung der Gruppierungen statt. Es blieb dennoch friedlich, obwohl das Aktionsbündnis zuvor auf Facebook dazu aufgerufen hatte, "mit den AfD Sympathisant*innen ins Gespräch zu kommen. Versucht sie zu überzeugen, dass ihr Leben scheiße ist. Seid kreativ!". Zuvor angekündigte Blockaden wurden nicht umgesetzt.

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