Morales: Die Plünderer des Iraks und Libyens wollen auch in Bolivien einen Regime-Change

Evo Morales bei Pressekonferenz am Montag in La Paz.
Evo Morales bei Pressekonferenz am Montag in La Paz.
Der bolivianische Präsident Evo Morales hat gestern vor Putsch-Bestrebungen aus dem Ausland in Bolivien gewarnt. Kleine mächtige Gruppen, die bereits den Irak und Libyen ins Chaos stürzten und ausplünderten, versuchen laut Morales dieses nun nicht nur in Syrien, sondern auch in Bolivien. Hinter diesen Gruppen stehen laut dem bolivianischen Präsidenten imperialistische Länder und Regierungen, die die Kontrolle über wichtige Ressourcen erlangen wollen.

Er erklärte, dass Bolivien gegen diese Bestrebungen halten werde. Des Weiteren verurteilte er den US-Militärangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis mit Tomahawk-Raketen aufs Schärfste: „Bolivien beteiligt sich nicht an so etwas. Wir lehnen diese Art von einseitigen Aktionen ab.“ Vertreter dieser imperialistischen Länder warfen Bolivien vor, dass es sich isolieren würde. Dem entgegnete Morales: „Das ist falsch. Was wir tun, ist die Verteidigung der Grundsätze des Völkerrechts, und wir werden sie verteidigen, weil wir Würde und Souveränität haben. Die Souveränität des Volkes muss respektiert werden, wenn es interne Probleme gibt, die man sehen kann, können sie nur durch den Dialog gelöst werden.“ 

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