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Odessa: Rechtsextreme verbrennen russischen Doppeladler zum dritten Jahrestag der Krim-Vereinigung

Rechtsextreme grillen Huhn vor russichem Konsulat in Odessa.
Rechtsextreme grillen Huhn vor russichem Konsulat in Odessa.
Eine Gruppe ukrainischer Rechtsextremisten hat den Doppeladler des russischen Staatswappens symbolisch verbrannt. Um den Doppelkopf nachzustellen, benutzen sie ein Huhn, dass sie mit den Beinen nach oben an einer Mistforke anbrachten. Zur symbolischen Unterstreichung steckten sie dem Huhn eine russische Fahne in die Kloake. Anlass der Aktion war, dass die Krim den dritten Jahrestag zur Wiedervereinigung mit Russland feierte.

Die nationalistischen Aktivisten rösteten das Hühnchen anschließend auf einem Grill. Die Feuerschale war dem Moskauer Kreml nachempfunden. Den Jahrestag des Krim-Anschlusses an Russland nahmen sich zudem rechtsextreme, ukrainische Parteien zum Anlass, ihre Vereinigung zu verkünden. Fortan wollen die Swoboda, die Nationalen Korps und der rechte Sektor ihre Kräfte bündeln. Nach ihrem gemeinsamen Manifest sollte die Ukraine eine Ostsee-Schwarzmeer-Union schaffen, nukleare Macht erlangen, die diplomatischen Beziehungen mit Russland beenden und den Bürgern erlauben, sich zu bewaffnen.

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