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NATO-Übung im Schwarzen Meer: 17 Kriegsschiffe, Hubschrauber, Kampfjets und 1.500 Matrosen

NATO-Übung Poseidon 2017 im Schwarzen Meer.
NATO-Übung Poseidon 2017 im Schwarzen Meer.
Unter dem Titel Poseidon 2017 findet zurzeit eine weitere Marine-Übung der NATO im Schwarzen Meer statt. Durch die Übung sollen die Interoperabilität der Allianz und die Fähigkeit erhöht werden, Unterwassergefahren zu neutralisieren. Insgesamt 17 Kriegsschiffe aus sieben NATO-Staaten, Militär-Hubschrauber, Tauch-Boote, Kampfjets und über 1.500 Matrosen beteiligen sich an der Marine-Übung.

Der Stabschef der rumänischen Seestreitkräfte, Gen. Alexander Mirsu, erklärte bei der Eröffnungszeremonie in der Hafenstadt Konstanza, dass die Marine-Übungen keinen feindseligen Charakter hätten und die Nachbarländer nicht provozieren sollen. Im Gegenteil, ihm zufolge übermitteln sie eine "freundschaftliche Botschaft". Russland sieht das anders. Poseidon 2017 findet im Rahmen der US-Operation Atlantic Resolve statt, die zur Abschreckung einer vermeintlichen "russischen Aggression" ins Leben gerufen wurde. Die NATO baute ihre Präsenz seit Ausbruch der Ukraine-Krise in Osteuropa wegen dieser imaginären Gefahr massiv aus, auch im Schwarzen Meer. Erst im Februar kündigte NATO-Generalsekretär einen weiteren Ausbau der Militärpräsenz in dem eurasischen Gewässer an. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa erklärte im Bezug darauf, dass die NATO sich mit virtuellen, überhaupt nicht existierenden Bedrohungen beschäftigt, wenn sie meint, dass die Hauptbedrohung für sie vom Schwarzmeerraum ausgehe. 

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