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Pentagon bestätigt Entsendung von Hunderten US-Marinesoldaten nach Syrien

US-Truppen in syrischer Stadt Manbidsch.
US-Truppen in syrischer Stadt Manbidsch.
Hunderte US-Marinesoldaten sind nach Aussagen des Pentagon am Donnerstag in Syrien gelandet. Ziel sei die militärische Unterstützung bei der Rückeroberung der IS-Hochburg ar-Raqqa. "Wir sprechen von ungefähr 400 Marinesoldaten, diese werden nur für eine begrenzte Zeit im Einsatz sein", so der Sprecher der US-Koalition, US Air Force Colonel John Dorrian gegenüber Reuters. Damit beträgt die US-Truppenstärke in Syrien knapp 1.000 Mann.

Bereits zuvor waren in der syrischen Stadt Manbidsch  am Samstag US-Truppen in einem Konvoi von gepanzerten Fahrzeugen gefilmt worden. Die US-Militärfahrzeuge werden im Norden von Manbidsch zum Einsatz kommen. Dort sollen sie die Abgrenzung zwischen den Kräften des Manbidscher Militärrats und des türkischen Euphrates Shield gewährleisten. Die kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens hatten im August die Stadt vom Islamischen Staat zurückerobert. Manbidsch galt als die letzte Route des IS in die Türkei.

Nachdem die Türkei zuletzt gedroht hatte, die kurdisch-gehaltene Stadt mit Hilfe der FSA anzugreifen, wurde letzte Woche eine Einigung erzielt. Demnach wird die Kontrolle über die Gebiete westlich der Stadt an die Syrisch Arabische Armee übertragen. So entsteht eine Pufferzone zwischen den US-gestützten kurdischen Kämpfern und den pro-türkischen. Russland und die USA sollen an der Lösungsfindung beteiligt gewesen sein.

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