Putin: Die NATO versucht permanent Russland in eine Konfrontation zu ziehen

Putin: Die NATO versucht permanent Russland in eine Konfrontation zu ziehen
Wladimir Putin ist gestern während seiner Ansprache vor dem jährlich tagenden FSB-Ausschuss in Moskau mit der NATO und ihrer Politik hart ins Gericht gegangen. Während die Welt zunehmend instabiler wird und ernstzunehmende Bedrohungen und Herausforderungen wachsen, scheint das westliche Militärbündnis laut Putin eher bestrebt zu sein, Russland in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei müsse gerade jetzt, wo die Terrorgefahr so akut ist, auf geheimdienstlicher Ebene kooperiert werden.

Diese Kooperation sei wichtig, um die Geldflüsse der Terroristen und ihre Propaganda im Netz stillzulegen und damit ihre Aktivitäten und Unterstützter aufgedeckt und gestoppt werden. Doch dies geschehe nicht, denn der Dialog sei gezielt von ihnen zerrüttet worden. Putin umriss "diese verfehlte Politik", wegen der sich auch die Weltprobleme stetig verschlechtern würden:

Sie stellen strategische und konventionelle Waffen vor unseren Grenzen auf, errichten diesen militärischen Block weiter, mischen sich in unseren inneren Angelegenheiten ein, um die soziale und politische Lage zu destabilisieren und nennen uns erstmals seit 1989 die größte Gefahr überhaupt. In einfachen Worten gesagt: Sie provozieren uns ständig und neigen dazu, zu versuchen, uns in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei gibt es ernsthafte Probleme und Herausforderungen auf der Welt, die gemeinsamer Kooperation bedürfen. Die Weltlage wird zusehends instabiler, Herausforderungen und Bedrohungen nehmen zu sowie der militärisch-politische und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen Machtzentren. Noch immer gibt es blutige Konflikte in Nahost, in asiatischen und afrikanischen Ländern, in denen Terrorgruppen involviert sind und sogar Unterstützung von Staaten bekommen.

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