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Chaos in Pariser Vorort: Protestler verwandeln Straßen nach Vergewaltigungsvorwurf in Schlachtfeld

Chaos in Pariser Vorort: Protestler verwandeln Straßen nach Vergewaltigungsvorwurf in Schlachtfeld
In einem Pariser Vorort sind Protestler gegen Polizeigewalt zu Tausenden auf die Straße gezogen. Friedlich blieb der Protest nicht. Es kam zu massiven Ausschreitungen. Autos wurden angesteckt, Steine flogen, Scheiben gingen zu Bruch. Die Polizisten antworteten mit Tränengasgeschossen.

Die Wut der Demonstranten rührt von den unglaublichen Vorwürfen gegen vier französische Polizisten. Sie sollen am 2. Februar einen 22-Jährigen gewaltsam zu Boden gedrückt haben, während einer von ihnen ihm einen Schlagstock in den After gerammt haben soll. Der junge Mann „Theo“ soll eine große Wunde und innere Verletzung von dem Missbrauch getragen haben. Bei den jüngsten Ausschreitungen soll ein Busfahrer eine Kopfverletzung erlitten haben, als Demonstranten Steine auf den Bus schleuderten. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Mindestens elf Personen wurden festgenommen. 

Ein 16-Jähriger hat am Rande der Proteste heldenhaft ein kleines Mädchen aus einem brennenden Auto gerettet.

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