London: US-Bürger verbrennt aus Protest gegen Donald Trump seinen Pass

London: US-Bürger verbrennt aus Protest gegen Donald Trump seinen Pass
Mehr als 20.000 Menschen haben am Samstag in London gegen den US-Präsidenten Donald Trump protestiert. Außerdem richteten sie ihren Protest gegen die britische Premierministerin Theresa May und dagegen, dass sie Trump zu einem Staatsbesuch im Sommer nach Großbritannien eingeladen hatte. Unter den Demonstranten befand sich ein US-Bürger, der aus Protest gegen Trump seinen Pass verbrannte.

Die Demonstranten wollen erreichen, dass die Einladung zurückgezogen wird. Eine dementsprechende Petition haben bereits 1,8 Millionen Menschen unterschrieben. Nachdem Donald Trump zeitweilige Einreiseverbote für Menschen aus sieben, hauptsächlich muslimischen, Ländern verhängt hat, kommt es in vielen westlichen Ländern zu Protesten gegen die Entscheidung. Auch in Berlin gab es am Wochenende einen Anti-Trump-Protest vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor. Das Einreiseverbot für Bürger aus dem Irak, Syrien, Iran, Libyen, Somalia, dem Sudan und dem Jemen soll 90 Tage gelten. Bis dahin sollen ausführliche Untersuchungen standardisiert werden, die es ermöglichen sollen, verdächtige Einreisende gründlich auf einen Terrorhintergrund zu prüfen. Trump erklärte, er wolle so verhindern, dass Terroristen in die USA einreisen. Hinzu kommt, dass Trump die Aufnahme von Flüchtlingen für 120 Tage ausgesetzt hat, bei syrischen Flüchtlingen sogar für unbestimmte Zeit.