Journalisten unter Beschuss der ukrainischen Armee – Kiew gesteht militärisches Vordringen ein

Journalisten unter Beschuss der ukrainischen Armee – Kiew gesteht militärisches Vordringen ein
Eine Reihe von Journalisten hat gestern den schweren Beschuss in einem Wohngebiet von Donezk hautnah miterlebt. Die Donezker Volksrepublik erklärte, dass ukrainische Kräfte mehrere Durchbruchsversuche starteten und für den Beschuss verantwortlich seien. Kiew machte die Gegenseite verantwortlich, gestand allerdings mittlerweile, dass die ukrainische Armee versuche, in die östlichen Gebiete vorzudringen.

Der jüngsten Eskalation sollen Dutzende, manche Quellen sprechen sogar von weit über hundert Menschen, zum Opfer gefallen sein.
Der stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine, Igor Pawlowski erklärte heute ukrainischen Medien: „Ab heute, trotz allem, schreiten unsere Jungs Meter für Meter, Schritt für Schritt, voran, wann immer es möglich ist.“ Der russische Außenminister sagte zur erneuten Eskalation, dass sogar „die voreingenommene deutsche Presse anerkannt hat“, dass Poroschenko hinter dieser stärksten Eskalation in den letzten Monaten steckt. „Jeder weiß, wer die Situation in der Ukraine in eine Sackgasse treibt, und die neuesten Provokationen durch das Kiewer Regime bestätigen dies“, fuhr er fort.

Seit Sonntag, einen Tag vor dem Berlin-Besuch des ukrainischen Präsidenten, um mit Bundeskanzlerin Merkel über den Friedensplan für die Ukraine „Minsk 2“ zu sprechen, eskalierte die Lage im Osten der Ukraine extrem. Allein an diesem Tag soll die ukrainische Armee über Tausend mal die Gebiete der Regierungsgegner beschossen haben. Laut Informationen von Vertretern der selbsternannten Volksrepublik Donezk, seien bei der Abwehr der ukrainischen Offensive über 80 feindliche Soldaten getötet worden. Auch der Rechte Sektor soll auf die ukrainischen Soldaten das Feuer eröffnet haben und für mindestens zehn der Toten verantwortlich sein. Die ukrainische Armee beschoss erneut Wohnviertel. Dutzende Zivilisten sollen infolgedessen gestorben sein.

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