Berlin: Linke Aktivisten protestieren gegen Vertreibung aus Rigaer Straße

Berlin: Linke Aktivisten protestieren gegen Vertreibung aus Rigaer Straße
Hunderte von linken Aktivisten haben gestern in Berlin gegen die Räumung des besetzten Gebäudes in der legendären Rigaer Straße 94 protestiert. Auch zahlreiche Flüchtlinge beteiligten sich an dem Protest, der vor einem Tierheim in Lichtenberg startete und in Friedrichshain nahe der Rigaer Straße endete.

Im Juni wurden die unteren Räumlichkeiten des Hauses mit Hilfe von über 300 Polizisten und Security-Kräften geräumt. Seitdem brennen nahezu jede Nacht Autos in Berlin. Auch letzte Nacht brannten erneut fünf Fahrzeuge aus sowie in der Nacht zuvor. Die Bewohner der Rigaer Straße 94 bestreiten zwar hinter den Aktionen zu stecken, aber äußerten Verständnis für sie. Zudem riefen die Aktivisten einen „Schwarzen Juli“ für Berlin aus und fordern auf der Internetseite „indymedia“ die „Protestaktionen“ zu intensivieren und „Berlin ins Chaos zu stürzen“.