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"Brandgefährlich" – Frankfurt reagiert auf Wochenend-Krawalle und gibt Details zu Festgenommenen

"Brandgefährlich" – Frankfurt reagiert auf Wochenend-Krawalle und gibt Details zu Festgenommenen
Die Mainmetropole Frankfurt reagiert auf die schweren Krawalle vom Wochenende und will solche "brandgefährlichen Zustände", in denen Amtsträger und Polizeibeamte sich zunehmend Gewalt ausgesetzt sehen, nicht mehr zulassen. "Störern" soll zukünftig klar gemacht werden, dass es sich nicht lohnt, in Frankfurt aufzutauchen. Polizeipräsident Bereswill gab während der Sicherheitssitzung zudem weitere Details zu den Festgenommen preis.

Weil es in der Nacht zu Sonntag in der Mainmetropole zu kollektiven und gewaltsamen Krawallen gegen Polizeibeamte kam, berief der Frankfurter Sicherheitsdezernent, Markus Frank, noch am selben Tag eine Sicherheitssitzung für Montagmorgen ein. Dort sollten Maßnahmen ausgearbeitet werden, um die Stadt und die Polizei künftig vor solch "völlig enthemmten Menschen" zu schützen, wie Frank sie in einem Interview bezeichnete. 

Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill informierte während der Sitzung über die Vorfälle auf dem Frankfurter Opernplatz in der Nacht zu Sonntag und gab Details zu den 39 Personen bekannt, die während der Ausschreitungen festgenommen worden waren. 

Zu den 39 Personen, die wir festgenommen haben und gegen die wir Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung beziehungsweise versuchter Körperverletzung eingeleitet haben: Es handelt sich um Personen, die überwiegend im Alter zwischen 17 und 23 Jahren sind. Die 39 [Personen] haben überwiegend Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern herkommend – es gibt da keinen Schwerpunkt – das reicht von Syrien, Afghanistan, Türkei bis rüber nach Spanien, Marokko. Es sind 38 junge Männer und eine Frau. Die Personen der Gruppe sind überwiegend polizeibekannt. 

Frank verurteilte während der Sitzung die "feigen Übergriffe" auf die Polizei.

Die Bediensteten der Landespolizei kamen auf den Opernplatz, um einem Menschen, der verletzt am Boden dort lag, zu helfen. Insofern ist es nicht akzeptabel, dass man Menschen, die einem anderem Menschen in einer Notlage helfen wollen, angreift.

Generell hätten die Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte zugenommen, und es bedürfe ein "deutliches Signal", dass man dies nicht zulassen werde. Deshalb plane die Stadt für Wochenenden und Feiertage den Operplatz ab 1 Uhr nachts zu sperren und ein Betretungsverbot durchzusetzen, um den "Störern klar zu machen, dass es sich für sie nicht lohne, in Frankfurt aufzutauchen". 

Hintergrund der zunehmenden Menschenansammlungen zum Feiern unter freiem Himmel ist die Corona-Pandemie. Aufgrund dieser sind seit Monaten Diskotheken und Clubs geschlossen. Seither kommt es zunehmend zu Menschenansammlungen an öffentlichen Plätzen in den Abendstunden am Wochenende. Diese waren und sind in der Regel friedlich gewesen. In der Nacht zu Sonntag richtete sich allerdings eine Gruppe Hunderter Feiernder gegen Beamte, die auf dem Opernplatz im Einsatz waren, nachdem eine Person während einer Massenschlägerei verletzt worden war. Die Beamten seien dann aus der Partymenge heraus massiv mit Flaschen beworfen worden und Treffer von der Menge bejubelt worden. Fünf Beamte wurden verletzt und mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Zu ähnlichen Ausschreitungen war es letzten Monat auch in Stuttgart gekommen. Hier waren zwölf Streifenwagen beschädigt, 32 Polizisten verletzt und Dutzende Geschäfte angegriffen und zum Teil geplündert worden. 

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