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Israel: Tausende protestieren gegen Management in der Corona-Krise und fordern Soforthilfen

Israel: Tausende protestieren gegen Management in der Corona-Krise und fordern Soforthilfen
Tausende Menschen protestierten am Samstagabend in Tel Aviv gegen das wirtschaftliche Management der israelischen Regierung in der Corona-Krise. Viele Protestler sind selbst von Zwangsschließungen ihrer Geschäfte betroffen und fühlen sich in die Insolvenz getrieben. Andere verloren aufgrund der coronabedingten Maßnahmen ihre Arbeitsstellen. Sie fordern von der Regierung eine Entschädigung. Es kam zu Zusammenstößen und mindestens 19 Festnahmen.

Die Demonstration fand auf dem Rabin-Platz der Stadt statt. Der Zorn der Menschen richtete sich insbesondere gegen die "Untätigkeit von Premierminister Benjamin Netanjahu und Finanzminister Israel Katz" bei der Handhabung der krisenbedingten Zwangsschließungen und die vor allem in der Tourismusbranche verzeichneten Einnahmeeinbußen.

Vor der Kamera forderte eine Vielzahl der Betroffenen direkte Hilfe für Geschäftsinhaber, die inmitten der Pandemie gezwungen waren, ihre Arbeit einzustellen.

Wir brauchen Lösungen. Viele Leute reden, aber niemand setzt auch wirklich das um, was er verspricht. Wir brauchen Geld. Ich komme aus der Tourismusbranche, und die Tourismusbranche in Israel bricht zusammen, weil wir keine Mittel haben", sagte Aviv, ein einheimischer Geschäftsinhaber.

Tiki, ein anderer Geschäftsinhaber, sah es ähnlich:

Wir sind gekommen, um gegen die israelische Regierung zu protestieren, die unsere gesamten Geschäfte gesperrt hat. Und ich musste alle meine Mitarbeiter entlassen. Wir bekommen kein Geld von der israelischen Regierung.

Einen Tag nach den Protesten erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass es finanzielle Soforthilfen von knapp 2.000 Euro für Betroffene geben wird. Demnach werde er einen Knopf betätigen, um das Geld innerhalb einiger Tage auf den Konten der Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

Die Arbeitslosigkeit in Israel liegt mittlerweile bei über 20 Prozent. Zuvor lag sie bei unter fünf Prozent. Die Regierung hat einen Plan gebilligt, der die Arbeitslosenunterstützung aufrechterhält, bis die Zahl der Arbeitslosen unter zehn Prozent liegt. Zudem sollen Arbeiter und Kleinunternehmer im Rahmen eines Hilfspakets finanzielle Unterstützung erhalten. 

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