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Epsteins Hauptkomplizin Ghislaine Maxwell verhaftet: Kinder rekrutiert und sexuell missbraucht

Epsteins Hauptkomplizin Ghislaine Maxwell verhaftet: Kinder rekrutiert und sexuell missbraucht
Die Britin Ghislaine Maxwell, die von Missbrauchsopfern immer wieder als Jeffrey Epsteins Hauptkomplizin bezeichnet wurde, ist gestern vom FBI in New York festgenommen worden. Sie wird beschuldigt, junge Mädchen für den Milliardär Jeffrey Epstein rekrutiert und sie auch gemeinsam mit Epstein sexuell missbraucht zu haben. Zudem habe sie bei Aussagen diesbezüglich mehrfach unter Eid gelogen.

In der gestern veröffentlichten Anklageschrift heißt es, dass Maxwell, die jahrelang mit Epstein zusammenlebte und ihn häufig auf Reisen rund um die Welt begleitete, "Epstein dabei geholfen hat, Mädchen im Alter von 14 Jahren zu rekrutieren, sich mit ihnen anzufreunden, um sie schließlich zu missbrauchen". Sie soll zudem am sexuellen Missbrauch beteiligt gewesen sein.

In der Anklageschrift heißt es:

Wie behauptet, wurden minderjährige Opfer sexuellem Missbrauch ausgesetzt, der unter anderem das Berühren der Brüste oder Genitalien des Opfers, das Benutzen eines Sexspielzeugs wie eines Vibrators an den Genitalien des Opfers, die Anweisung an ein Opfer, Epstein zu berühren, während er masturbierte, und die Anweisung an ein Opfer, Epsteins Genitalien zu berühren, umfasste. Maxwell und Epsteins Opfer wurden in Epsteins Residenzen in New York, Florida und New Mexico sowie in Maxwells Residenz in London, England, pädophil belästigt oder misshandelt.

Der millionenschwere und bereits wegen Prostitution Minderjähriger verurteilte Epstein soll eine Art Schneeballsystem geschaffen haben, um seine schier unstillbare Lust nach jungen Mädchen zu befriedigen. Es wird behauptet, dass er zum Teil auch zwei oder drei verschiedene Mädchen pro Tag für derartige sexualisierte Massagen und weitere Praktiken zu sich bestellte. Diese baute er teilweise zu neuen Mädchenfängerinnen auf, indem er sie bezahlte, wenn diese ihm wiederum neue Mädchen zuführten. 

Epstein wurde im vergangenen Jahr verhaftet und soll sich in seiner Zelle in einem Bundesgefängnis in New York, während er auf seinen Prozess wegen der Anklage des Sexhandels wartete, das Leben genommen haben.

Viele der Opfer beschuldigen Maxwell seit Jahren, sie angeworben zu haben, um Epstein sexualisierte Massagen zu geben, bei denen sie schließlich unter Druck zum Geschlechtsverkehr gezwungen wurden. Diese Anschuldigungen haben bisher nie zu einer Strafanzeige geführt. Auch Maxwell selbst habe sexuelle Handlungen an den Opfern begangen.  

Audrey Strauss, die amtierende US-Staatsanwältin in Manhattan, äußerte sich gestern auf der Pressekonferenz zu der Verhaftung Maxwells wie folgt:

Maxwell gehörte zu Epsteins engsten Mitarbeitern und half ihm, Mädchen auszubeuten, die erst 14 Jahre alt waren. Maxwell spielte eine entscheidende Rolle dabei, Epstein dabei zu helfen, minderjährige Missbrauchsopfer zu identifizieren, sich mit ihnen anzufreunden und sie auszubeuten. In einigen Fällen beteiligte sich Maxwell selbst an den Missbräuchen. Wie behauptet, verfolgten Maxwell und Epstein dabei eine Methode. In der Regel freundeten sie sich mit den jungen Mädchen an, indem sie ihnen Fragen über ihr Leben stellten und Interesse vortäuschten.

Zu den Anklagepunkten gegen die Tochter des ehemaligen einflussreichen Medienmoguls Robert Maxwell liest sich in dem Dokument:  

Ghislaine Maxwell, 58, wird wegen Verführung eines Minderjährigen zur Reise zu illegalen Sexualstraftaten angeklagt, was mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet wird, sowie wegen Verschwörung zur Verführung eines Minderjährigen zur Reise zu illegalen Sexualstraftaten, was mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet wird, eine Anklage wegen der Beförderung eines Minderjährigen mit der Absicht, sich an einer kriminellen sexuellen Aktivität zu beteiligen, die mit einer Höchststrafe von zehn Jahren Gefängnis geahndet wird, eine Anklage wegen Verschwörung zur Beförderung eines Minderjährigen mit der Absicht, sich an einer kriminellen sexuellen Aktivität zu beteiligen, die mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet wird, und zwei Anklagen wegen Meineids, die jeweils mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet werden.

Strauss sagte ferner, sie werde Prinz Andrew "willkommen" heißen, um sich mit ihm über Jeffrey Epstein auszutauschen. Auch ihm wird vorgeworfen, ein Opfer in Maxwells Residenz und Großbritannien missbraucht zu haben.

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