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Berlin: Fremder Mann versucht Zweijährige zu entführen – und bleibt auf freiem Fuß

Berlin: Fremder Mann versucht Zweijährige zu entführen – und bleibt auf freiem Fuß
Mutter und Kind sind dank dem beherzten Eingreifen von Passanten mit dem Schrecken davon gekommen. In Berlin hat ein Mann auf einem belebten Spielplatz am Boxhagener Platz eine Zweijährige aufgefordert, mit ihm mitzukommen. Dann nahm er das Kind auf die Schultern und ging mit ihr davon. Aufmerksame Passanten hielten ihn auf. Dennoch bleibt der Mann auf freiem Fuß, da laut Polizei keine Gefahr von ihm ausgeht.

Die Polizei geht nicht von einer pädophilen Neigung aus, sondern vermutet vielmehr eine psychische Störung.

Eine aufmerksame Mutter bemerkte, dass der Mann, der offensichtlich nicht zum Kind gehörte, dieses mit sich nahm und zügig verschwand. Sie nahm die Verfolgung auf und bat einen Kioskbesitzer um Hilfe. Dieser nahm ebenfalls die Verfolgung des Mannes auf, filmte die Aktion und brachte ihn dazu, das Kind seiner Mutter zurückzubringen. 

Zu Beginn des Videos sagt der Entführer, während er das Kind auf den Schultern trägt, Folgendes:

Deutsche Mütter und Väter, die ihre Kinder zu Hause allein lassen mit irgendwelchen Betreuern. Furchtbar. 

Der Passant fragt daraufhin:

Ok, sag mir, wo du das Kind hergenommen hast, hier aus dem Park? 

Der Mann geht nicht auf die Frage ein, sondern erklärt, dass er finde, dass "Kinder einfach das Wichtigste" seien, da "sie unsere Zukunft sind".

Der aufmerksame Passant gibt nicht nach und fragt erneut, woher er das Kind habe. Darauf entgegnet der Entführer:

Ist die Mama hier im Park? 

Als sein Verfolger ihm antwortet, dass sie sich selbstverständlich im Park befinde, spricht der Entführer das Mädchen an: 

Ok, da gehen wir hin, oder? 

Gemeinsam bringen sie das Kind zu seiner Mutter zurück. Die Zeugen hielten den Mann am Tag der Entführung fest, bis die Polizei eintraf.

Ereignet hat sich der Vorfall am 18. Juni. Wie die Sprecherin der Berliner Polizei, Sara Dieng, am Dienstag vor laufender Kamera erklärte, bleibt der Mann jedoch auf freiem Fuß, da "zum Zeitpunkt der Festnahme die Voraussetzungen für einen Haftbefehl nicht vorlagen". 

Ferner konnten die Kollegen vor Ort auch keine Anhaltspunkte feststellen, dass der Mann eine andere Person gefährdet noch sich selbst, sodass auch gefahrenabwehrrechtlich keine Ingewahrsamnahme stattfinden konnte. 

Dieng sagte auch, Eltern sollten sich keine Sorgen machen, dass ihre Kinder zunehmend Opfer von Straftaten werden könnten, und betonte, dass es sich um einen Einzelfall handele. Dennoch zeigt sich in den sozialen Netzwerken, dass viele Eltern kein Verständnis dafür haben, dass ein solch "unberechenbarer Mann" weiterhin frei herumläuft, gerade nach einem solchen Vorfall.

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