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USA: Video heizt Wut auf Polizei weiter an – 75-Jähriger erleidet schwere Kopfverletzung

USA: Video heizt Wut auf Polizei weiter an – 75-Jähriger erleidet schwere Kopfverletzung
In New York gilt bis mindestens Sonntag eine strenge Ausgangssperre, die täglich um 20 Uhr in Kraft tritt, so auch in Buffalo. Als die Polizei dafür gestern ein Gebiet räumt, kommt es zu dieser erschreckenden Szene. Ein offenbar unbewaffneter 75-Jähriger wird von Polizisten gestoßen. Er fällt so sehr auf den Hinterkopf, dass sofort Blut aus seinem Ohr strömt, und er offenbar das Bewusstsein verliert. Die Beamten laufen vorbei.

Einer der schubsenden Polizisten will sich offenbar noch zu dem Mann runterbeugen, um ihm zu helfen, doch wird von seinem Kollegen zurückgezogen.

Unter anderem mit großen Polizeitrupps, die durch die Straßen ziehen und die Leute nach Hause treiben, setzt New York seine derzeitige strenge Ausgangssperre aufgrund der Ausschreitungen am Rande der Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den vergangen Tagen durch. So auch in Buffalo. 

Gestern, kurz nachdem die Ausgangssperre in Kraft getreten war, durchstreifte ein solcher Polizeitrupp das Gebiet um dem Niagara-Platz direkt vor dem Rathaus, wo kurz zuvor noch ein Protest stattfand. 

Der 75-Jährige geht im Video auf die Polizeikette zu und spricht die Beamten an. Zwei Beamte aus der Reihe stoßen ihn zurück. Der Mann strauchelt, verliert letztendlich das Gleichgewicht und fällt mit dem Hinterkopf auf den Asphalt. Sofort beginnt Blut aus seinem Ohr zu strömen. 

Ein Twitter-Nutzer, laut eigenen Angaben Anwalt, schreibt zu einem Video, dass den Vorfall aus anderer Perspektive zeigt und den lauten Aufprall des Kopfes festhält:

Sie halten Menschen an, die um medizinische Hilfe betteln, während der ältere Mann am Boden verblutet. Und die erste Reaktion der Bullen ist, Zeugen wegzujagen. 

Während des Handgemenges wird ein weiterer Mann festgenommen, und die Polizei drängt die Leute dazu, zurückzutreten. Das Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer über die sozialen Medien, wobei viele die Polizei beschuldigten, übermäßige Gewalt gegen den Mann anzuwenden, der offenbar keinen der Beamten bedrohte. 

Die Empörung explodierte, als die Polizei dann angeblich schilderte, der Mann sei einfach "gestolpert und gefallen", denn der Auslöser, das Stoßen der Beamten, blieb unerwähnt.

Der Bürgermeister von Buffalo, Byron Brown, äußerte sich gestern Abend ebenfalls zu den Bildern, die er "zutiefst beunruhigend" findet und erklärte, dass der 75 Jahre alte Mann, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, sich in einem "stabilen, aber ernsten" Zustand in einem Krankenhaus befindet. 

Auch New Yorks Gouverneur, Andrew Cuomo, twitterte zu dem Fall:

Das ist ein völlig ungerechtfertigter und äußerst schändlicher Vorfall. Ich habe mit Buffalos Bürgermeister Byron Brown gesprochen. Und wir stimmen zu, dass die beteiligten Beamten bis zum Abschluss einer formellen Untersuchung unverzüglich suspendiert werden sollten. Polizeibeamte müssen das Gesetz durchsetzen – NICHT missbrauchen.

Seitdem der afroamerikanische Mann George Floyd am 25. Mai durch eine brutale Festnahmen starb, wird das Land von massiven Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus erschüttert. 

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