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New York: Polizei nimmt einen nach dem anderen fest, als historische Ausgangssperre beginnt

New York: Polizei nimmt einen nach dem anderen fest, als historische Ausgangssperre beginnt
Zwei Nächte in Folge kam es in New York zu massiven Plünderungen und Vandalismus. Auch die Ausgangssperre in der Nacht zu Dienstag, beginnend ab 23 Uhr, konnte die kollektiven Raubzüge nicht verhindern. Gestern trat diese Ausgangssperre deshalb bereits um 20 Uhr in Kraft. Die Polizei nahm zahlreiche Menschen fest, die noch immer auf den Straßen waren, in denen die Ausgangssperre galt.

Über 2.000 Menschen sind mittlerweile im Zusammenhang mit den George-Floyd-Protesten in New York festgenommen worden, wie NBC berichtet. 

Während die Proteste tagsüber weitgehend friedlich blieben, zogen mit Einbruch der Nacht mehr und mehr Randalierer und Plünderer durch die Straßen und nahmen Dutzende Geschäfte ins Visier. Um eine Wiederholung dieser Zustände zu vermeiden, hat Bürgermeister Bill de Blasio die Ausgangssperre bis Sonntag ausgeweitet. Sie gilt täglich von 20:00 bis 05:00 Uhr. Der Bürgermeister lehnt den Einsatz der Nationalgarde ab, die Trump jenen Städten empfohlen hatte, in denen es zu kriminellen und gewaltsamen Ausschreitungen kommt. 

Dies sieht der New Yorker Bürgermeister anders und sagt dazu

Wir brauchen die Nationalgarde nicht, um nach New York City zu kommen. Wenn Streitkräfte von außerhalb sich in diese Gebiete begeben, insbesondere in diese intensiven Situationen, für die sie nicht ausgebildet sind, ist das ein gefährliches Szenario. Wir haben 36.000 Polizeibeamte, die für die Sicherheit dieser Stadt sorgen werden.

In Anbetracht der verschärften Ausgangssperre zeigte er sich zufrieden: 

Sehr ruhige Lage. Bisher ist die Ausgangssperre sicherlich hilfreich, nach allem, was ich in den letzten drei Stunden in Brooklyn und Manhattan gesehen habe.

Trump wiederum twitterte fast zeitgleich und direkt an den New Yorker Bürgermeister sowie an den Gouverneur des Bundesstaates, dass Hilfe von außen benötigt wird.

Sie werden zusätzliche Hilfe benötigen. New York City ist völlig außer Kontrolle geraten.

Wie CNN schreibt, ist es die strengste Ausgangssperre in New York seit den Rassenunruhen von 1943. 

Als es dann gestern 20 Uhr schlug, befanden sich noch immer Tausende Demonstranten auf den Straßen. Polizeitrupps forderten die Menschen dazu auf, nach Hause zu gehen, und nahmen jene fest, die negativ auffielen. Ausgenommen von der strikten Ausgangssperre, die dennoch südlich der 96. Straße in Manhattan verkehren durften, waren: Anwohner, systemrelevante Arbeiter, Busse und Lieferwagen.

Auch ein Fernsehteam von Associated Press wurde von Beamten geschubst und gezwungen, dessen Berichterstattung abzubrechen.

Die größte Ansammlung von Protestlern während der Ausgangssperre fand sich auf der Manhattan Bridge in einer Pattsituation mit der Polizei wieder. Hunderte von Demonstranten wurden auf dieser von der Polizei eingekesselt, während der New Yorker Bürgermeister über die erfolgreiche Ausgangssperre twitterte.

Angesichts seines Tweets, dass es in New York sehr ruhig sei, skandierten Demonstranten auf der Brücke: 

De Blasio, tritt zurück!

Über eine Stunde lang soll die Menge auf der Brücke zwischen Brooklyn und Manhattan am Dienstagabend, lange nachdem die von Bürgermeister Bill de Blasio verhängte Ausgangssperre um 20 Uhr in Kraft getreten war, eingekesselt geblieben sein. Am Ende kehrte die Gruppe, ohne Zusammenstöße mit der Polizei, nach Brooklyn zurück.

George Floyd, der gebürtig aus Houston stammt, starb am 25. Mai in Minneapolis, nachdem ein Polizeibeamter fast neun Minuten lang auf seinem Hals kniete. "Ich kann nicht atmen" und "Tötet mich nicht", sagt Floyd immer wieder im Video, das eine Passantin aufgenommen hatte. Vier an dem Vorfall beteiligte Polizeibeamte wurden seither entlassen. Der Beamte, der auf Floyd kniete, wurde verhaftet und am Freitag wegen Mordes dritten Grades und Totschlags angeklagt. 

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