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USA: "I can't breathe" 2.0 – Tödliche Festnahme löst Proteste, Plünderungen und Krawalle aus

USA: "I can't breathe" 2.0 – Tödliche Festnahme löst Proteste, Plünderungen und Krawalle aus
Der Tod bei der Festnahme von Eric Garner 2014 löste in den USA zahlreiche Proteste aus. Die letzten Worte des asthmakranken Mannes "I can't breathe", während ein Polizist ihn im Würgegriff hielt, wurden zum Schlachtruf der Black-Lives-Matter-Bewegung. Nun ist erneut ein afroamerikanischer Mann mit genau diesen Worten unter dem Druck eines Beamten auf seinen Hals gestorben. Plünderungen, Unruhen und Zusammenstöße folgen seitdem.

Videoaufnahmen des jüngsten Vorfalls am 25. Mai in Minneapolis zeigen einen Beamten, der minutenlang auf dem Nacken des Afroamerikaners George Floyd kniet, während der bewegungslos neben dem Polizeiauto liegt, stöhnt und um sein Leben bettelt.

Das im Original rund zehn Minuten lange Video belegt, dass Floyd, der wegen eines Verdachts auf einen "Betrugsfall" ins Visier der Polizei geriet, mehrfach fleht, ihn loszulassen, da er nicht atmen könne. Er würde auch freiwillig ins Polizeifahrzeug steigen, bietet der mit Handschellen gefesselte Mann an. Er verliert kurz danach das Bewusstsein, dennoch bleibt der Beamte auf dem Mann knien. Zahlreiche Einwände von Umstehenden hindern ihn auch nicht daran. Er bleibt minutenlang mit seinem Knie auf dem Hals des bewusstlosen Mann sitzen. Erst als ein Krankenwagen eintrifft, lässt er von ihm ab. Später wird Floyds Tod festgestellt. Hier ist das Video in voller Länge zu sehen. Andere Aufnahmen zeigen, wie es zur Festnahme kam und dass Floyd offenbar keinen Widerstand leistete. 

Die Beamten wurden binnen 24 Stunden nach dem Vorfall gefeuert. Auch US-Präsident Trump hat sich nun zu dem Tod von George Floyd geäußert:

Auf meine Bitte hin haben das FBI und das Justizministerium bereits eine Untersuchung des sehr traurigen und tragischen Todes von George Floyd in Minnesota eingeleitet. Mein Herz ist bei Georges Familie und Freunden. Der Gerechtigkeit wird Genüge getan werden!

Doch die Wut über den tragischen Tod des Mannes kocht über. Banden plünderten seitdem eine Reihe von Geschäften in Minneapolis, es kommt zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, Proteste bilden sich.

Offenbar ungestört wird hier ein größeres Geschäft leergeräumt:

Hier im Video besprühen Plünderer eine ältere Frau im Rollstuhl mit einem Feuerlöscher. Angeblich war sie mit einem Messer bewaffnet.

Sie wird zuvor auch geschlagen und offenbar bestohlen: 

Später erklärte sie, dass sie friedlich gegen die Plünderungen demonstrieren wollte und dafür mehrfach attackiert und beraubt wurde:

Eine Reihe wütender Menschen versammelte sich auch am Haus des nun ehemaligen Polizeibeamten, Derek Chauvin, aus Minneapolis, der auf Floyds Nacken kniete. Die Polizei schützt sein Haus. Demonstranten fordern seine Verhaftung, manche gar die Todesstrafe.

Zu diesem Video heißt es: 

Nachdem sie stundenlang friedlich geblieben sind, haben die Demonstranten begonnen, den 3. Bezirk zu zerstören.

Ein Laden brannte nach Plünderungen. Die Polizei setzte Tränengas ein:

Noch in der Dunkelheit protestierten Menschen auf den Straßen. Die Polizei setzte an mehreren Orten Tränengas ein: 

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