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Nach Attacke von Maskenverweigern auf Polizisten in Köln: Razzien wegen Reichsbürger-Verdacht

Nach Attacke von Maskenverweigern auf Polizisten in Köln: Razzien wegen Reichsbürger-Verdacht
Am Wochenende sind in einem Kölner Supermarkt zwei Polizisten tätlich angegriffen worden. Einem wurde die Nase gebrochen, der andere trug schwere Gesichtsprellungen davon. Sie waren in den Markt gerufen worden, weil zwei Männer in Begleitung einer Frau, sich weigerten der Maskenpflicht nachzukommen. Die Situation geriet daraufhin außer Kontrolle. Nun ermittelt der Staatsschutz, wegen des Verdachts einer geplanten Straftat.

Es besteht der Verdacht, dass die beiden Täter aus der Reichsbürgerszene stammen könnten. Sie machten für diese Szene typische Aussagen bei dem Vorfall. Einer von ihnen soll bereits früher Bezüge zu der vom Verfassungsschutz als staatsfeindliche und in Teilen rechtsextremen Gruppierung gehabt haben. Das SEK hat gestern die Wohnungen der beiden Männer in Bonn und Troisdorf  durchsucht.

Den Vorfall am Samstag in dem Supermarkt in Troisdorf hatte einer der Angreifer mit einer Körperkamera aufgezeichnet, die später im Netz veröffentlicht worden. Zudem hatte der Beteiligte ein offenbar selbst verfasstes Schreiben dabei, um sich damit "auszuweisen" und in dem er sich als freien Menschen bezeichnet, dem man seine Freiheit wegen einer "falschen Pandemie" nicht nehmen könne. Er werde diese Freiheit mit allen Mitteln verteidigen.

Nach Attacke von Maskenverweigern auf Polizisten in Köln: Razzien wegen Reichsbürger-Verdacht

Im Gespräch sagte er dem Beamten, der ihn darauf hinwies, dass hier in Deutschland gewisse Regeln gelten: 

Welche Regeln? Ich habe universelle Regeln, nicht irgendwelche Regeln von Merkel oder noch irgendwem.

Er benötige keinen Personalausweis, weil er ein Mensch sei, erklärte er den Polizisten. 

Augenblicke später eskaliert die Situation.

Frank Piontek, Sprecher der Bonner Polizei, erklärte am Rande der Razzia, dass einer der Beamten so schwer verletzt wurde, dass er sich noch immer im Krankenhaus befinde. In Medienberichten heißt es außerdem, dass der Beamte mehrere Frakturen im Gesicht erlitt. 

Ziel der gestrigen Razzia war es nicht nur mögliche Beweise und Indizien für eine politische Motivierung und Planung zu finden, sondern auch die Sicherstellung der Körperkamera, mit welcher der Vorfall aufgezeichnet wurde. Die Polizei machte zunächst keine genaueren Angaben zu den beschlagnahmten Beweismitteln. Laut dpa wurden jedoch in der Troisdorfer Wohnung eine Körperkamera und Schlagwaffen gefunden. Nur einer der beiden Verdächtigen sei bei der Durchsuchungsmaßnahme in seiner Wohnung angetroffen worden.

Die beiden osteuropäischen Männer, Nikolaj und Alexander, beide Mitte 30, waren kurz nach der Tat am Samstag wieder frei gelassen worden. 

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Kriegstrauma loslassen lernen

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