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Deutschland: Mindestens vier Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft bei Hamburg

Deutschland: Mindestens vier Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft bei Hamburg
In Högersdorf im Kreis Segeberg hat es in den frühen Morgenstunden am Freitag in einer Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr wohnen dort 14 Menschen. Elf von ihnen waren zum Zeitpunkt des Brandes im Haus und konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Vier Bewohner wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in ein Krankenhaus gebracht. Högersdorfs Oberbürgermeisterin Renate Wieck sprach am Samstag vor der Brandruine zu den Medien.

In Högersdorf im Kreis Segeberg hat es am Morgen in einer Unterkunft für Flüchtlinge gebrannt. Rund 130 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten ein Überspringen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern – auch dank der Windstille.

Die Hürden für den Erhalt der Staatsbürgerschaft sollen erhöht werden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Rüdiger Bruhn aus Högersdorf ist trotz der Größe des Einsatzes mit dem Verlauf zufrieden. "Das war für unsere Verhältnisse ein sehr großes Feuer. Ich danke allen Einsatzkräften für ihre Arbeit. Ein besonderer Dank geht auch an die Bewohner aus Högersdorf, die unter der Leitung der Bürgermeisterin Renate Wieck die Versorgung der Einsatzkräfte übernommen haben."

Laut Oberbürgermeisterin Renate Wieck gibt es bisher keine Hinweise darauf, was die Ursache des Brandes ist. Es seien noch keine Anhaltspunkte gefunden worden, aber genauere Untersuchungen würden durchgeführt.

"Wir haben sehr gut mit dem Landratsamt Leetzen und dem Landratsamt Segeberg zusammengearbeitet, und es gab eine große Hilfsbereitschaft aus dem Dorf. Diejenigen, die in der Wohnung oben wohnten, kamen in eine leere Wohnung im Kreis Leetzen. Und die Familie, die unten wohnte, kam in eine leere Wohnung hier im Dorf", fügte Wieck hinzu.

Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden in einem mittleren, sechsstelligen Bereich liegen.

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