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USA: Anti-Shutdown-Demonstranten protestieren in Miami

USA: Anti-Shutdown-Demonstranten protestieren in Miami
In den USA werden die Proteste gegen die Einschränkungen im öffentlichen Leben lauter. Seit etwa Zwei Wochen gehen Menschen in rund zwei Dutzend US-Bundesstaaten gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straße. Am Samstag versammelten sich Demonstranten vor dem historischen Freedom Tower in Miami, um gegen den Shutdown, der Schließung von Geschäften, Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu demonstrieren und deren Wiedereröffnung zu fordern.

"Die Unternehmen haben in diesen Zeiten sehr gelitten, kleine Unternehmen sind die Arbeitskraft Amerikas. Ich plädiere nicht für die vollständige Öffnung Floridas. Das wäre unverantwortlich, aber ich möchte den Unternehmen, die geschlossen sind, die Freiheit geben, verantwortungsvoll zu öffnen. Was für die Regierung ein wichtiges Geschäft ist, ist für mich vielleicht kein wichtiges Geschäft", sagte der Organisator der Demonstration, Enrique Tarrio.

Tarrio, der auch der Vorsitzende der Florida Proud Boys und Florida Latinos für Trump ist, sagte, dass er die Demonstration nicht nur in Miami, sondern auch in Orlando und Tallahassee organisiert habe. 

In den vergangenen Tagen hatte es bereits in anderen Bundesstaaten Proteste gegen die Ausgangsbeschränkungen gegeben, die im Kampf gegen das Coronavirus verhängt wurden. Viele Trump-Anhänger sind der Auffassung, dass die Corona-Einschränkungen zu weit gehen. Trump hat den Demonstranten seine Unterstützung ausgesprochen und sogar zu Protesten aufgerufen – wohlgemerkt in Bundesstaaten, die von den Demokraten regiert werden. Der Präsident selbst hat wiederholt eine rasche Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität gefordert. Viele Gouverneure sind aber aus Sorge vor einem Wiederaufflammen der Pandemie vorsichtig.

Die Proteste, die maßgeblich von drei als Waffenrechtsaktivisten bekannten Brüdern organisiert werden, bekommen zwar viel Medienaufmerksamkeit. Umfragen zeigen aber, dass ein Großteil der US-Bevölkerung hinter den Ausgangsbeschränkungen steht. Das gilt auch für konservative Wähler.

In den USA wurden bereits 936.293 Corona-Infektionen und rund 53.600 Todesfälle bestätigt. Das ist mehr als in jedem anderen Land der Welt. Präsident Trump, der sich im November für eine zweite Amtszeit wiederwählen lassen will, wurde wiederholt für sein Krisenmanagement kritisiert.

Mehr zum Thema - USA: Massenarbeitslosigkeit, Proteste und Nationalgarde auf den Straßen (Video)

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